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Polizeiberichte Kreis und Stadt Kiel

Polizei Schleswig-Holstein

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POL-KI: GARTENLAUBENBRÄNDE
13.06.2004
Polizei Schleswig-Holstein Kiel, Gaarden-Süd (ots) - In der Nacht zum Sonnabend (12.06.2004) kam es in Gaarden-Süd zu mehreren Gartenlaubenbränden. Gegen 2.35 Uhr entdeckte eine Frau, die gerade mit ihrem Hund Gassi ging, den Feuerschein im Bereich Weberkoppel und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits auf drei Gartenlauben ausgedehnt.
Nach einer halben Stunde meldeten die Löschtrupps "Feuer aus". Die Kripo hat die Ermittlungen in Richtung Brandstiftung aufgenommen.
Kathleen Hampl, Polizei Kiel
Quelle: Polizeipresse.de
 

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POL-KI: HUNDE BESCHLAGNAHMT
26.05.2004
Polizei Schleswig-Holstein Elmschenhagen (ots) - Zwei Mischlingshunde sind am Mittwochmorgen in Elmschenhagen beschlagnahmt worden. Bei den Tieren handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die Hunde, die die Schafherde des Schäfers aus Elmschenhagen bereits mehrmals heimsuchten.
In der Nacht zum Mittwoch (26.05.2004) kam es erneut zu einem Angriff auf die Schafherde des Schäfers, Michael Struve, im Gerstenkamp. Um 2.50 Uhr alarmierte eine Anwohnerin die Polizei, der Hund sei wieder bei den Schafen. Die eintreffende Streifenwagenbesatzung des 4. Polizeireviers konnte nur noch zwei Hunde über den Weidezaun springen und davon laufen sehen. Die Fahndung nach den Hunden verlief zunächst negativ. Am Morgen musste der Besitzer feststellen, das erneut ein Schaf gerissen wurde.
Aufgrund der Beschreibung der Hunde, konnte eine Diensthundeführerin des 4. Polizeireviers die Tiere identifizieren. Es handelte sich um zwei Husky-Mischlinge, die im Kleingartengelände am Tröndelweg leben. Die Polizisten suchten den 40-Jährigen Hundehalter am Mittwochmorgen in der Gartenkolonie auf und beschlagnahmten beide Mischlingshunde. Die Hunde waren erheblich verschmutzt und lagen erschöpft auf ihrer Schlafstätte. Nach Aussage der Hundeführerin ging von den Hunden ein hundeuntypischer Geruch aus, sie rochen eher nach Schaf. Nach Aussage des Halters waren die Hunde am Dienstagabend ausgerissen und erst gegen 3 Uhr wieder gekommen.
Die beschlagnahmten Husky-Mischlinge kamen ins Tierheim. Über den weiteren Verbleib der Hunde wird die Ordnungsbehörde entscheiden.
Kathleen Hampl, Polizei Kiel
Quelle: Polizeipresse.de
 

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POL-KI: VERMISSTER SVEN LIERMANN AUFGEFUNDEN
23.05.2004
Polizei Schleswig-Holstein Kiel (ots) - Ein Zeuge teilte Sonnabendmorgen mit, er habe das Bild des 14- jährigen Vermissten in der Zeitung gesehen. Der Junge halte sich vermutlich auf dem Boden eines Hauses im Stadtteil Gaarden auf.
Eine Streifenwagenbesatzung des 4. Polizeireviers entdeckte den Gesuchten bei der Überprüfung des Hinweises. Gemeinsam mit zwei Freunden hatte er sich einen Unterschlupf auf dem Dachboden ausgebaut.
Der Ausreißer kam in die Obhut seiner Eltern.
Uwe Voigt, Polizei Kiel
Quelle: Polizeipresse.de
 

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POL-KI: VON ZU HAUSE WEGGELAUFEN
21.05.2004
Polizei Schleswig-Holstein Kiel (ots) - Nach einer Auseinandersetzung am Sonntag (16.05.2004) hat der 14-jährige Sven Liermann aus dem Stadtteil Wellsee die Wohnung seiner Eltern verlassen. Sven hat sich zwischenzeitlich nicht gemeldet und ist der Schule ferngeblieben.
Der 14-Jährige hat weder Geld noch Kleidung zum Wechseln mitgenommen. Es ist zu vermuten, dass er sich im Stadtteil Gaarden oder Wellsee aufhält. Er könnte bei Freunden sein oder Unterschlupf in Gartenlauben suchen.
Der Gesuchte ist 165 cm groß und kräftig. Er hat blonde kurze Haare. Bekleidet ist er mit einer grauen Jacke, olivefarbener Hose und Turnschuhen.
Wer Sven Liermann gesehen hat sollte die Polizei unter Tel. 110 verständigen.
Uwe Voigt, Polizei Kiel
Quelle: Polizeipresse.de

Anmerkung der Redaktion: Ein Foto des Gesuchten wird nachgereicht, sobald wir es erhalten.
 

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POL-KI: GARTENLAUBENAUFBRECHER IN WELLINGDORF GEFASST
30.04.2004
Polizei Schleswig-Holstein Wellingdorf (ots) - Den Polizisten des 4. Reviers sind in der Nacht zum Mittwoch (28.04.2004) sechs jugendliche Gartenbudenaufbrecher ins Netz gegangen.
Zeugen alarmierten gegen 2.30 Uhr die Polizei, da sie auf dem Kleingartengelände am Rehsenweg Scheibenklirren hörten.
Sofort fuhren die Streifenwagenbesatzungen des 4. Reviers zum Einsatzort. Auch sie hörten Schreie und Scheibenklirren, außerdem nahmen sie noch Schüsse wahr. Die Polizisten gingen in die Richtung, in der sie die Personen vermuteten. Die Geräusche und das Stimmengewirr wurden immer lauter. Kurz darauf entdeckten sie eine Personengruppe auf einem Gartenweg. Als die Beamten die Gruppe aufforderte, stehen zu bleiben und sich auf den Boden zu legen, folgten sie den Anweisungen sofort.
Jetzt stellten die Polizisten fest, dass es sich bei der Personengruppe um fünf Jungen und ein Mädchen handelte. Kurz vor der Festnahme hatten die jungen Leute Gegenstände weggeworfen. Dabei handelte es sich um Einbruchswerkzeug und Taschenlampen. Des weiteren stellten die Beamten eine Kleinkaliberpistole sicher. Bei der Durchsuchung der Jugendlichen fanden die Polizisten die dazugehörige Munition.
Bei der Befragung gab einer der Jugendlichen an, die Waffe stamme aus einer der Gartenlauben. Ob das der Wahrheit entspricht, müssen anschließende Ermittlungen klären.
Insgesamt brachen die zwei 14-Jährigen, zwei 15-Jährigen, ein 16-Jähriger und ein 13-Jähriger 19 Gartenlauben auf. Die Jugendlichen gaben an, sich spontan nach einer Feier entschlossen zu haben, einige Gärten "aufzumachen".
Die Gruppe wurde zum Polizeirevier gefahren und dort ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
Weitere Geschädigte sollten sich bei der Polizeistation Dietrichsdorf unter Tel: 160 1452 melden.
Kathleen Hampl, Polizei Kiel
Quelle: Polizeipresse.de
 

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POL-KI: = DONNERSTAG = EVAKUIERUNG WEGEN BOMBENFUND Polizei Sondersignal
28.04.2004
Polizei Schleswig-Holstein Kiel (ots) - Nach Auswertung von Luftaufnahmen suchten Angehörige des Amts für Katastrophenschutz im Bereich Sieversdiek nach Bombenblindgängern. An einer Stelle wurde das Team fündig. Sie entdeckten eine 1000 lbs Fliegerbombe amerikanischer Herkunft.
Der "Blindgänger" soll

Donnerstagnachmittag (29.04.2004)

durch Feuerwerker entschärft werden. Bevor sich die Spezialisten ab 14.30 Uhr mit dem Sprengkörper beschäftigen können, sind umfangreiche Sicherungsmaßnahmen erforderlich.
Die Fundstelle wird in einem Umkreis von 500 Metern geräumt. Die Bewohner des bezeichneten Sperrbezirks müssen ihre Wohnungen bis

13.30 Uhr

verlassen haben.
Folgende Straßenzüge werden dann um 14.00 Uhr gesperrt:
  • Die B 76 im Zuge Theodor-Heuss-Ring/ Konrad-Adenauer-Damm zwischen Friesenbrücke und Abfahrt Elmschenhagen (Villacher Straße).
  • Zum Sperrgebiet zählen die Kleingartengelände "Sieversdiek" und "Gaarden Ost".
  • Alle Anwohner zwischen Kieler Kamp (ausschließlich) als südliche Begrenzung und der Lehnsahner Straße und des Hohwachter Weg im Norden sind von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen.
Anwohner und Gewerbetreibende des gesperrten Bereichs werden durch Mitarbeiter des Ordnungsamts durch Handzettel informiert. Zusätzlich bittet die Polizei, auf Lautsprecherdurchsagen zu achten!
Als Notunterkunft steht ab 13:30 Uhr die Turnhalle der alten Fröbelschule in der Dietrichstraße zur Verfügung.
Hilfsbedürftige Personen sollten sich an Polizei oder Feuerwehr wenden. Für Nachfragen hat die Stadt ab Donnerstag 11:30 Uhr ein Bürgertelefon unter der Rufnummer: 5905 221 eingerichtet.
Da der Theodor-Heuss-Ring / Konrad-Adenauer-Damm von der Sperrung betroffen ist, werden Autofahrer aufgefordert, den Bereich weiträumig zu umfahren. Ortskundige sollten auf die Sörensenstraße / Preetzer Straße ausweichen.
Noch ein Hinweis für die betroffenen Bürger: Denken Sie daran, etwas Verpflegung mitzunehmen und vergessen Sie die benötigten Medikamente nicht. Eltern von Kleinkindern sollten an Babynahrung denken. Bitte informieren sie ihre Nachbarn.
Kathleen Hampl, Polizei Kiel
Quelle: Polizeipresse.de
 

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POL-KI: FEUER IM KLEINGARTENVEREIN
28.04.2004
Polizei Schleswig-Holstein Kiel (ots) - In der Nacht zum Mittwoch (28.04.2004) sind in Gaarden im Kleingartengelände "Gaarden Ost" zwei Gartenlauben niedergebrannt.
Gegen 3.30 Uhr rückten Polizei und Feuerwehr auf das Gelände "An der Kleinbahn" aus. Zwei der Gartenlauben brannten vollständig nieder. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gartenhäuschen konnten die Feuerwehrleute verhindern. Es entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro.
Die Spezialisten der Kripo haben die Ermittlungen in Richtung Brandstiftung aufgenommen und arbeiten mit Hochdruck an der Aufklärung.
Die am 13. April 2004 nach mehreren Gartenlaubenbränden (Pressemeldung siehe unten) vom Vereinsvorstand ausgesetzte Belohnung von 1000 Euro für Hinweise die zur Ergreifung des Täters führen, hat weiterhin bestand.
Kathleen Hampl, Polizei Kiel
Quelle: Polizeipresse.de
 

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POL-KI: MEHRERE GARTENLAUBENBRÄNDE IN GAARDEN
13.04.2004
Polizei Schleswig-Holstein Kiel - Gaarden (ots) - Dienstagmorgen (13.04.2004) sind im Stadtteil Gaarden in einem Kleingartenverein zehn Gartenlauben durch Feuer beschädigt worden.
Gegen 5.35 Uhr mussten Polizei und Feuerwehr auf das Gelände des Kleingartenvereins "Gaarden Ost" ausrücken. Dort war ein Feuer gemeldet worden. Bereits auf der Fahrt zum Kleingartengelände sahen die Einsatzkräfte einen großen Feuerschein.
Beim Eintreffen brannten bereits fünf Gartenbuden. Zwei Gartenlauben brannten vollständig nieder. Insgesamt wurden zehn Buden durch das Übergreifen der Flammen in Mitleidenschaft gezogen. Nach etwa zweieinhalb Stunden hatten die Feuerwehrmänner die Löscharbeiten abgeschlossen.
Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf rund 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in Richtung Brandstiftung aufgenommen.
Für Hinweise die zur Ergreifung des Täters führen, hat der Vereinsvorstand eine Belohnung von
1000 Euro
ausgesetzt.
Kathleen Hampl, Polizei Kiel
Quelle: Polizeipresse.de
 

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POL-KI: SIEBEN BRANDEINSÄTZE AM WOCHENENDE
14.03.2004
Polizei Schleswig-Holstein Kiel - Von Freitagnachmittag bis Sonntagmorgen sind Polizei und Feuerwehr zu sieben Brandeinsätzen ausgerückt. (ots)
Freitag (12.03.2004) um 14.12 Uhr brannte der Anbau eines Einfamilienhauses im Stadtteil Projensdorf. Die Bewohner waren mit Renovierungsarbeiten beschäftigt als sie einen Knall vernahmen. Kurze Zeit darauf entdeckten sie den Brand. Der Hauseigentümer versuchte zu löschen, musste aber verzweifelt aufgeben. Die Feuerwehrmänner hatten den Brand aber schnell unter Kontrolle und konnten ein Übergreifen der Flammen auf das Hauptgebäude verhindern. Die Ursache des Brandes steht derzeit noch nicht fest, der entstandene Schaden wird mit rund 50.000 Euro beziffert.
Sonnabend (13.03.2004) um 0.36 Uhr meldeten Gaardener Bürger aus Straße An der Kleinbahn Feuerschein aus dem angrenzenden Kleingartengelände. Eine Streifenwagenbesatzung des 4. Polizeireviers war schnell vor Ort, zu dieser Zeit brannten bereits zwei Lauben. Die Berufsfeuerwehr löschte die Brände. Nach ersten Ermittlungen der Kripo dürfte Brandstiftung vorliegen.
Sonnabend (13.03.2004) gegen 15.45 Uhr befuhren Beamte des 1. Polizeireviers die Uferstraße im Stadtteil Wik. Ausgehend von einem am Kanal angrenzenden Firmengelände entdeckten die Polizisten massive Qualmentwicklung und forderten die Feuerwehr an. Zwischenzeitlich war der Dampfaustritt auch einigen auf der gegenüberliegenden Kanalseite wohnenden Holtenauer Bürgern aufgefallen, die nun die Polizei verständigten. Wie sich dann herausstellte, war lediglich Wasserdampf bei Aufweichen eines Parafinpfropfens in einer Abfüllanlage entwichen, es kam niemand zu Schaden.
Sonnabend (13.03.2004) um 23.42 Uhr brannten im Stadtteil Mettenhof zwei Motorroller, das Feuer beschädigte den Eingangsbereich des Hauses in der Randerstraße 18. Als die Streifenwagenbesatzung des 3. Polizeireviers den Brandort erreichte, standen zwei Krafträder in Flammen. Das Feuer schlug mehrere Meter hoch und griff bereits auf das Vordach und die Eingangstür über. Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten das Gebäude nicht verlassen, sie wurden aufgefordert, die Fenster zu schließen und in den Wohnungen zu bleiben. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnte weiterer Gebäudeschaden verhindert werden. Nach Zeugenaussagen soll ein Tatverdächtiger nach Ausbruch des Brandes weggelaufen sein und sich dann mit einem Auto entfernt haben. Die Ermittlungen dauern an.
Im Bereich des Gustav-Schatz-Hofes im Stadtteil Gaarden brannten innerhalb von eineinhalb Stunden Mülltonnen. Sonnabend (13.03.2004) um 23.17 Uhr löschte die Feuerwehr den ersten Container, um 0.42 Uhr mussten die Einsätzkräfte erneut ausrücken, jetzt schlugen die Flammen aus einer anderen Tonne. Weiterer Schaden entstand glücklicherweise nicht.
Hinweise auf die Brandstifter nimmt das 4. Polizeirevier unter Tel. 160 1410 entgegen.
Sonntag (13.03.2004) brannte ein Personenwagen im Stadtteil Russe. Anwohner aus der Straße Taubenkrug meldeten das Feuer um 1.10 Uhr. Auch in diesem Fall leistete die Feuerwehr schnelle Hilfe. Für die Brandentstehung dürfte eine technische Ursache in Frage kommen.
Sonntag (14.03.2004) um 4.38 Uhr brannten Gartenlauben auf dem Gartengelände Weberkoppel im Stadtteil Gaarden. Wie Beamte des 4. Polizeireviers wenig später feststellten, breitete sich das Feuer in voller Ausdehnung über eine Laube aus und griff bereits auf drei angrenzende Gartenhäuser über. Vier Lauben brannten nieder, die Löscharbeiten zogen sich bis nach 6 Uhr hin. Nach ersten Ermittlungen durch den Kriminaldauerdienst dürfte von Brandstiftung auszugehen sein.
Uwe Voigt, Polizei Kiel
Quelle: Polizeipresse.de
 

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POL-KI: BEI EINBRÜCHEN IN GARTENLAUBEN ERTAPPT
04.02.2004
Polizei Schleswig-Holstein Kiel - Dienstagabend (03.02.2004) sind bei Einbrüchen im Kleingartengelände Elendsredder / Husumer Weg zwei Jungen überrascht worden. (ots)
Ein Anwohner der Kleingartenkolonie hatte gegen 21.10 Uhr mehrfach Scheibenklirren vom Gelände vernommen. Jetzt aufmerksam geworden, entdeckte er Taschenlampenschein und informierte die Polizei. Die eingesetzte Streifenwagenbesatzung des 1. Reviers führte er zur Gartenparzelle in der er die Einbrecher vermutete.
Die Beamten konnten aus dem Inneren der Gartenlaube Geräusche vernehmen und erkannten zwei Personen in der Laube. Als die Polizisten die beiden Einbrecher aufforderten, mit erhobenen Händen aus der Gartenbude zu treten, kamen diese der Aufforderung nach. Zur Verwunderung der Polizisten standen ihnen ein 11- und ein 15-jährigen Einbrecher gegenüber.
Die Durchsuchung der beiden brachte mehrere Gegenstände zum Vorschein, die aus mindestens vier Gartenlaubeneinbrüchen stammten, die sie am Abend verübt hatten. Weiterhin konnten die Polizisten den jungen Männern zurückliegende Einbrüche in Gartenbuden nachweisen, da die Durchsuchung auch Diebesgut aus diesen Taten zum Vorschein brachte. Bei ihren Befragungen räumten die Festgenommenen noch Diebstähle im Bereich der Innenstadt ein. Auch ein Einbruch in einen Baucontainer geht auf das Konto der 11- und 15-Jährigen. Mit einem dort gestohlenem Zimmermannshammer hatten die Jungen die Fenster der Gartenlauben eingeschlagen.
Aber einfach nur einzubrechen genügte den beiden nicht. Sie verwüsteten die Tatorte, indem sie Gegenstände durcheinander warfen, Türen mit Backofenspray beschmierten und Sonnenmilch auf dem Fußboden verteilten. Bei einer Gartenlaube mussten die jungen Einbrecher aber den Rückzug antreten, da sie zwar die Fensterscheiben einschlagen konnten, aber aufgrund der Fensterhöhe gelang es ihnen nicht, dort einzusteigen.
Der 11-Jährige konnte im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen seinen wenig begeisterten Eltern übergeben werden. Die Eltern des 15-Jährigen weigerten sich sogar ihren Sohn in Empfang zu nehmen. Deshalb informierten die Beamten eine Jugendarbeiterin, die sich seiner annahm.
Kathleen Hampl, Polizei Kiel
Quelle: Polizeipresse.de
 

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