Winterzeit = Einbrecherzeit
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Mit Beginn der Winterzeit nehmen wieder die Einbrüche in Wohnungen, Einfamilienhäser
und Lauben zu. Die Polizei ist mehr oder weniger vielen Beamten unterwegs, um Sie oder Ihr
Eigentum zu schützen. Aber die Polizei kann nicht überall gleichzeitig zugegen sein.
Daher ist sie auf die Mithilfe der Bürger angewiesen.
Welche Beobachtungen können auf Vorbereitungen zum Einbruch hinweisen?
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Mehrere - meist zwei oder drei - Männer, die nicht in der Gegend wohnen, tauchen
wiederholt auf und haben ggf. Behältnisse dabei. |
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Unbekannte versuchen sich unter einem Vorwand - wie Arbeitssuche, Zeitungs- oder
Prospektverteilung - Zugang zum Haus zu verschaffen. |
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Unbekannte, die keine Anwohner sind, telefonieren vor dem Haus mit einem Funktelefon. |
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Frauen bieten an der Tür unaufgefordert Hausarbeit oder Putztätigkeit an. |
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Fremde Autos mit mehreren Männern fahren wiederholt durch die Straßen oder
halten längere Zeit in der Gegend, um erkennbar zu beobachten. |
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Ein Mann, der nicht wie ein üblicher Spaziergänger aussieht, spaziert - intensiv
nach den Lauben schauend - oder zu ungewöhnlichen Zeiten durch die Kleingartenanlage.
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Wenn Sie solche verdächtigen Beobachtungen machen, notieren Sie bitte:
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Beschreibung der verdächtigen Person(en) |
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Kraftfahrzeugkennzeichen |
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Automarke und -typ |
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Farbe des Kraftfahrzeugs |
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Fahrtrichtung, wenn das Fahrzeug wegfährt |
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Melden Sie Ihre Beobachtungen bitte sofort über den Notruf 110.
Sie erreichen den Notruf 110 gebührenfrei von jedem Münztelefon ohne
Einwurf von Münzen, von jedem Kartentelefon ohne Telefonkarte.
| Achtung! Sprechen Sie Fremde in der Kleingartenanlage an, gehen Sie aber nicht persönlich
gegen sie vor. Eine Festnahme auf frischer Tat überlassen Sie besser der Polizei.
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Hier noch einige Tips:
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Nutzen Sie für Wertsachen, größere Bargeldbeträge oder kostbaren Schmuck
die Mietfächer der Geldinstitute. |
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Erfassen Sie Ihre Wertsachen in einer Liste, notieren Sie von Geräten den Hersteller,
den Gerätetyp und die individuelle Seriennummer, fotografieren Sie Schmuck, Gemälde,
Teppiche und Antiquitäten. |
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Überlegen Sie, ob Sie solche Dinge überhaupt in der Laube haben müssen. |
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Lassen Sie möglichst nicht erkennen, ob bei Ihnen "etwas zu holen" ist
(beispielsweise eine Satellitenschüssel an der Laube). |
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Hinweise zum Schutz Ihres Eigentums und zur Nachbarschaftshilfe geben Ihnen kostenlos die
Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen.
Achtung: Berlin ist das einzige Bundesland, in dem die Beratung in der Beratungsstelle nur noch in der ersten halben Stunde kostenlos ist. Die Beratung bei Ihnen zu Hause oder im Verein ist jetzt in Berlin generell nicht mehr kostenlos. Seit der plötzlichen Einführung der Gebühren ist die Nachfrage an Beratungen drastisch zurückgegangen und laut Berliner Zeitung im Februar 2004 nur eine einzige Beratung im Beratungsladen erfolgt, die länger als 30 Minuten dauerte, sowie die häuslichen Beratungen haben bis auf 20 (vor allem Ärzte) alle Interessenten storniert (sonst 60 - 80 Beratungen im Monat). Jede halbe Stunde kostet 45,- EUR (im Beratungsladen ist die erste halbe Stunde kostenlos) und die Anfahrt zusätzlich 5 EUR.
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Einige Hinweise finden Sie auch im Kapitel "Wenn der Winter kommt" in der Gartenfachberatung.
Umfangreiche Informationen erhalten Sie im neuen Ratgeber von Karl-Heinz Thiem, Polizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südosthessen.
Kriminalpolizeiliche Beratungsstellen
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Berlin
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Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle
Beratungsladen
Otto-Braun-Str. 27, 10178 Berlin
(Mitte, nahe Alexanderplatz)
Mo 10:00 - 18:30 Uhr, Di - Do 08:00 - 15:00 Uhr
Termine über Telefon (030) 4664-973466
Achtung, nur die erste halbe Stunde ist kostenlos!
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Hessen
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Beratungsstellen des Polizeipräsidiums Südosthessen
- in Offenbach, Am Wilhelmsplatz 19, Tel. 069/8098-1230
- in Hanau, Am Freiheitsplatz 4, Tel 06181/100-233.
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Kennen Sie die Adressen anderer Kriminalpolizeilicher Beratungsstellen? Dann mailen Sie diese
bitte an Redaktion, Ressort Kriminalpolizei.