| Lesen Sie sich die drei oben genannten Beiträge ruhig einmal durch.
Die Schweiz scheint eines der noch nicht so stark betroffenen Länder
zu sein. Sie werden feststellen, daß sich die Aussagen der Beiträge
aber trotzdem ergänzen bzw. in ihren Kernaussagen bestätigen:
der Pilz nistet
sich im Wacholder ein und geht nie mehr raus
er ist im
Wacholder nicht mit Fungiziden zu bekämpfen
die Birnenbäume
können nur vor dem Befall mit Fungiziden behandelt werden
fällt
einer der beiden Wirte aus, kann sich der Pilz nicht mehr verbreiten
nicht alle
Wacholderarten sind betroffen
betroffen
sind unter anderem Juniperus sabina, Juniperus chinensis
sind nur wenige
Birnenblätter befallen, diese schnell entfernen und verbrennen
befallene
Wacholderzweige bis ins gesunde Holz hinein entfernen und verbrennen
wenn man völlig
sichergehen will, muß man den Wacholder ganz entfernen
Es wird ganz deutlich: Der Pilz nistet sich im Wacholder ein und gedeiht.
Im Frühjahr infizieren die Sporen die Blätter der Birnenbäume.
Spritzen kann man nur die Birnenbäume, nicht den Wacholder. Aber es
muß vor dem Sporenbefall geschehen. Man kann darüber geteilter
Meinung sein, aber Gift im Garten ausbringen, ist keine so tolle Sache.
Da hilft eigentlich nur die Entfernung eines der beiden Wirte des Pilzes.
Im Kleingarten sind Nadelgewächse nur geduldet, nicht erlaubt. Da
ist also klar, welche Pflanze dran glauben muß. Man sollte erst versuchen,
die befallenen Zweige des Wacholders zu entfernen. Erst wenn das nicht
mehr hilft, sollte man sich zur Radikalkur entschließen. Falls Ihnen
das Argument: "Die Birnen kann man ja im Supermarkt kaufen" einfällt,
sollten Sie daran denken, daß der Birnengitterrost in letzter Zeit
immer mehr Gegenden (bisher die meisten Länder in Europa) großflächig
befällt. Da wird es möglicherweise eines Tages keine Birnen mehr
im Supermarkt geben. Oder wenn es sie noch gibt, dann zu horrenden Preisen.
Natürlich wird man nur begrenzte Erfolge erzielen, wenn nicht die ganze
Umgebung am gleichen Strang zieht. Da sollten sich die Kommunen angesprochen
fühlen und eine generelle Regelung treffen.
Das Verbrennen ist im Kleingarten natürlich etwas problematisch,
weil meistens verboten. Vielleicht hat ja jemand noch einen Ofen. Laub (mit Ausnahme des befallenen)
sollte allerdings nicht verbrannt werden.
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