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| AUFRUF ZUR SOLIDARITÄT MIT DEN BABELSBERGER KLEINGÄRTNERN |
| 22.07.2001 |
Der Redaktion hat beim Fest des Landesverbands Berlin einen Aufruf erhalten,
den wir gern an Sie weitergeben wollen. In dem Aufruf
heißt es, daß 90 Gärten der Kleingartenanlage "Selbsthilfe"
gefährdert sind. Weitere 79 Gärten sollen einem Gewerbegebiet
weichen. Daher wird aufgerufen, am Sommerfest des Filmmuseums Babelsberg
teilzunehmen und sich als protestierender Kleingärtner erkennen zu
geben. Was weiter geplant ist, ist leider nicht ersichtlich; da der Verfasser
dieses Aufrufs nicht erkenntlich ist, konnte nicht rückgefragt werden.
Termin: 29.07.2001 um 16:00 Uhr am Filmmuseum in Potsdam-Babelsberg |
| 26. BUNDESGARTENSCHAU IN POTSDAM 2001 | ||||||||||||||||||||||
| 19.04.2001 | ||||||||||||||||||||||
Am
21. April 2001 öffnet in Potsdam die 26. Bundesgartenschau ihre Pforten.
Bis zum 07. Oktober können Sie 170 Tage die Arbeit der Landschaftsgärtner
bewundern. Öffnungszeiten sind täglich von 9.00 Uhr bis zum Einbruch
der Dunkelheit, bei Sonderveranstaltungen gelten längere Öffnungszeiten.
Fahrverbindung Lassen Sie Ihr Auto lieber stehen und benutzen Sie die gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsmittel, denn die Parkplätze sind begrenzt und die Verkehrsplaner erwarten Staus. In die Stadt hinein kommen Sie komfortabel mit der S-Bahn oder der Regionalbahn. Selbst der ICE hält am Potsdamer Hauptbahnhof (ehem. Bf. Potsdam Stadt). Die neu eröffnete Straßenbahnlinie 90 fährt Sie dann genau bis vor den BUGA-Park. Die kombinierten Fahr- und Eintrittskarten gelten leider nicht in Berlin. Eintrittspreise*
* Alle Preise sind Bruttopreise und verstehen sich inkl. 7% Umsatzsteuer. Freier Eintritt:
Kinderpreis:
Ermäßigte Karten:
Gruppen:
Hotline: 01805/777550 (0,24 DM/Min.), E-Mail: bitte hier klicken Umfangreiche Informationen finden Sie auf der Website www.bugapotsdam2001.de Führungen BUGA-Park im Bornstedter Feld:
zum Vergrößern bitte auf die Karte klicken
Musterkleingartenanlage Für Kleingärtner interessant, aber auch mit Skepsis betrachtet, entsteht eine modellhafte Musterkleingartenanlage am Rande des BUGA-Parks. Westlich des eingezäunten Gartenschaugeländes werden bis zu 100 Parzellen errichtet. Um den veränderten Sozialstrukturen und Freizeitgewohnheiten der heutigen Gesellschaft gerecht zu werden, weicht die Planung von der üblichen Nutzung der Kleingärten ab: Nicht mehr jede Familie hat dabei ihren eigenen Garten. Die Kleingartenanlage des 21. Jahrhunderts bietet vier Nutzungstypen: Von der konventionellen Einzelnutzung (vier Nutzer, vier Gärten und vier Lauben) auf einer 800 m2 großen Einheit und der Doppelnutzung (vier Nutzer mit zwei Gärten und zwei Lauben) über die Gemeinschaftsnutzung (vier Nutzer mit einem Garten und einer Laube) bis zur Mietgartennutzung für "Kleingärtner zur Probe". Wir sind gespannt, wie sich die Sache entwickeln wird. |
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| KLEINGARTENFILME |
| 04.01.2001 |
Das Potsdamer Filmmuseum präsentiert zur BUGA 2001 in Potsdam von
April bis Oktober 2001 eine Ausstellung, ein Buch und Filmprogramme zur
Kulturgeschichte der Kleingärten.
Die Adresse: Filmmuseum Potsdam, Schloßstraße, 14467 Potsdam Eine Präsentation im Internet finden Sie hierzu unter www.laube-liebe-hoffnung.de Auf der Website des Filmmuseums finden Sie hierzu eine weitere Seite. |
| TEURE MUSTERHÄUSER FÜR ARME KLEINGÄRTNER? |
| 04.01.2001 |
Potsdam: In
einer Musteranlage am Rande der BUGA 2001 sollen im Bornstedter Feld "Lauben der
Zukunft" errichtet werden. Ende 2000 zeigte der Berliner Architekt Jörg
Joppien in einer Ausstellung im Nauener Tor seine Entwürfe. Angelehnt an japanische
Obdachlosen-Pappkartons und Kioske der 20er Jahre sollen so Gartenlauben aus Sperrholz
in Würfelform entstehen. Die künftigen Kleingärtner sollen die Häuschen
als Bausätze erwerben und selbst zusammensetzen. Es ist allerdings recht fraglich,
welcher Kleingärtner in der Lage sein soll, für solch ein Häuschen inklusive
Innenausbau rund 30.000 DM bezahlen zu können. Wer sich solch einen Preis leisten kann,
mietet oder kauft sich in der Regel ein Wochenendgrundstück, aber keinen Kleingarten.
Der Vorsitzende des Verbands der Garten- und Siedlerfreunde, Friedrich Niehaus, sagt dazu,
daß gerade für die Musteranlage viele Spätaussiedler und
Sozialhilfeempfänger beworben haben. Genau die dürften aber am wenigsten in der
Lage sein, solch einen Preis zu zahlen.
Zumal es nach dem derzeitigen Erkenntnisstand auch keine zusätzlichen Fördermöglichkeiten geben wird. Außerdem dürfen die 101 Parzellen ausschließlich mit dieser "Zukunfts-Laube" bebaut werden. Der Geschäftsführer des Entwicklungsträgers Bornstedter Feld, Volker Härtig, beschwichtigt: "Statt der üblichen 70 Pfennig pro Quadratmeter kann der Boden hier für 20 Pfennig gepachtet werden". Die Pächter sollen übrigens selbst über die Größe der Parzellen entscheiden können. Ab 165 winzigen Quadratmetern sind sie dabei (der sonst in Brandenburg übliche Standard mit 240 m2 ist auch nicht gerade groß). Die Berliner Zeitung vom 28.12.2000 schreibt dazu: Laut Härtig möchte man mit der Modellanlage auch "neue Nutzergruppen" ansprechen. Neben dem Einzelgärtner denke man dabei an Gemeinschaftsnutzung durch Senioren oder Kitas und an "Kleingärtner auf Probe im Urlaub". Die fünf Hektar große Anlage wird mit 1,7 Millionen Mark vom Land gefördert. Ihre Struktur schließt sich mit Heckenpflanzungen und Obstbaumwiesen nahtlos an die von Lenné gestaltete Bornimer Feldflur an, an deren Rand sie liegt. |
| Anmerkung der Redaktion: Wie sagt Asterix immer? Die spinnen doch, die Römer! |