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| DEMONSTRATION CHARLOTTENBURGER KLEINGÄRTNER |
| 13.10.2001 |
Der Bezirksverband
Charlottenburg hatte für Freitag, den 12. Oktober 2001 zu einer Demonstration gegen die
Vernichtung von Kleingartenflächen vor dem Rathaus Charlottenburg aufgerufen und bis zu
1000 Kleingärtnerinnen und Kleingärtner kamen. In einem Demonstrationszug
marschierten sie die Otto-Suhr-Allee entlang. Der Demonstrationszug machte am
Richard-Wagner-Platz halt. Ein quergestellter LKW diente als Tribüne.
Der Vorsitzende des BV Charlottenburg Edgar Thomas, machte deutlich, daß vieles "versaubeutelt und versäumt" worden ist. Über 300.000 DM haben die Kleingärtner für Lärmschutzmaßnahmen selber aufgebracht. Wenn man die Kleingärtner ignoriert, gibt es im Frühjahr eine Demo am Fehrbelliner Platz. Im FNP gab es über 100 Änderungen, warum nicht auch für Kleingärtner. Als Gastredner bezog sich der Präsident des Landesverbands Berlin der Gartenfreunde e.V. Jürgen Hurt auf die 2004 auslaufenden Schutzfristen: "Wir geben diese Flächen nicht frei!". Alle Parteien schickten Vertreter, die mehr oder weniger vom Wahlkampf geprägte Sätze von sich gaben. Manche sogar durchaus fundiert. Bemerkenswert ist die Haltung der PDS, die Frau Hinz zum Ausdruck bringt: eine einheitliche Praxis in ganz Berlin, da früher in der DDR das Dauerwohnen genehmigt wurde, sollte dies auch im West-Teil möglich sein. Die CDU führt an, daß 500 ha Reserveflächen vorhanden sind und der Leerstand bei Gewerberämen 20 % beträgt. Herr Gäbler meint, daß sich jeder an die Vereinbarungen halten soll, sonst wird die gesamte Kleingartenbewegung gefährdet. Die Kleingärtner meinten darauf nur lakonisch: "wenn erklärt würde, daß große Lauben rechtmäßig sind, ließe sich alles lösen". Bilder von der Demo finden Sie hier auf einer separaten Seite. |
| Anmerkung der Redaktion: Die Redaktion sagt sorry. Leider wurde die Datei versehentlich mit einer alten Version überschrieben. Da dies nicht gleich bemerkt wurde, konnte der Artikel erst mit 3 Wochen Verspätung ins Internet gestellt werden. |
| GROSSDEMO |
| 03.10.2001 |
Großdemonstration
am Freitag, dem 12.Oktober 2001 16:00 Uhr, Rathaus Charlottenburg Der Bezirksverband Charlottenburg ruft alle Gartenfreundinnen und Gartenfreunde
zur Demonstration gegen die Vernichtung von Kleingartenflächen auf.
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| Winterfachberatung 2001/2002 |
| 28.09.2001 |
| DER BERLINER SOMMER-HIT - FESTVERANSTALTUNG ZUM 100JÄHRIGEN BESTEHEN DES ORGANISIERTEN KLEINGARTENWESENS IN BERLIN - |
| 20.07.2001 |
Der Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V. feierte in einer großen
Festveranstaltung am Sonnabend, dem 14.07.2001 im Erika-Heß-Eisstadion
in Wedding das 100jährige Bestehen des Berliner Kleingartenwesens.
Lesen Sie auf einer separaten Seite den Bildbericht
vom KleingartenWeb.
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| KALENDER "UNSER SCHÖNER GARTEN" | ||
| 20.07.2001 | ||
Der Bezirksverband Pankow organisiert auch in diesem Jahr wieder einen
Malwettbewerb für den Kalender "Unser schöner Garten". Die Arbeiten
können noch bis zum 10.08.2001 eingereicht werden.
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| DER BERLINER SOMMER-HIT |
| 01.07.2001 |
Am Sonnabend, dem 14.07.2001 findet
von 14:00 bis 22:00 Uhr anläßlich des 100jährigen Bestehens des
organisierten Berliner Kleingartenwesens eine Festveranstaltung statt.
Ort: Erika-Heß-Stadion in Berlin-Wedding, Müllerstraße 185 |
| NEB KÜNDIGT KLEINGÄRTNERN |
| 10.06.2001 |
"Wir haben vom Eigentümer jetzt Kündigungsschreiben für
unsere Kolonie ,Gartenfreunde Tegeler Hafen e.V.‘ bekommen", sagt der Vereinsvorsitzende,
Lothar Leopold des am Tegeler Fließ gelegenen Kleingartenvereins.
"Seit über 40 Jahren haben wir dort unsere Gärten, und jetzt
soll auf einmal Schluß sein. Das tut weh."
Das Gelände, um das es geht, gehört der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB). Für das Projekt, die Heidekrautbahn wieder zu reaktivieren, braucht die NEB gut 25 Millionen Mark. Sven Tombrink von der NEB bestätigt die Verkaufsabsicht: "Am Tegeler Hafen wird Wohnbebauung angestrebt. Wir bauen nicht selbst, wir verkaufen das Grundstück." So könne die NEB wesentlich mehr aus dem 1,7 Hektar großen Areal herausholen als durch den Pachtzins der Kleingärtner. Nachdem der Güterverkehr per Eisenbahn zum Tegeler Hafen eingestellt worden war, hatten die Kleingärtner 1960 das ehemalige Bahnhofsgelände übernommen. Damals wurde es in 30 Parzellen aufgeteilt. Einen alten Lokschuppen bauten die Laubenpieper zum Vereinshaus um. 1980 wurden die Gleise entfernt und damit Platz für 17 weitere Parzellen geschaffen. Die Laufzeit der Pachtverträge, die noch bis 1999 jeweils fünf Jahre betrug, ist jetzt auf ein Jahr begrenzt. Immerhin bleibt den Kleingärtnern noch eine kurze Schonfrist. "Die Schreiben an den Vereinsvorstand waren als Vorinformation gedacht", sagt Sven Tombrink (NEB). "Möglicherweise klappt es dieses Jahr mit dem Verkauf nicht. Doch dann bestimmt im kommenden Jahr." Quelle: Berliner Zeitung |
| ZAHLEN UND FAKTEN AUS 100 JAHREN KLEINGARTEN |
| 10.06.2001 |
Der "Landesverband Berlin der Gartenfreunde" vertritt die Interessen
von 71 896 Kleingartenpächtern in 812 Kleingartenanlagen. Die Grundstücke
selbst gehören dem Land Berlin, von dem die Bezirksverbände sie
gepachtet und an die Kleingärtner unterverpachtet haben. Mehr als
10 000 andere Kleingärtner nutzen Flächen der Bahn (Bahn-Landwirtschaft)
oder von Firmen und Privatpersonen.
1797 vergab Herzog Carl von Hessen in Kappeln an der Schlei die ersten "Armengärten" . 1833 wurden die ersten Armengärten in Berlin ausgewiesen. Weitere Gärten entstanden, als obdachlose Familien staatliches Land besetzten. 1885 war die Zahl der "Laubenkolonisten" bereits auf 40 000 gestiegen. 1901 wurde die "Vereinigung sämtlicher Pflanzervereine Berlins und Umgegend" als Verein eingetragen. Idealisten und Lebensreformer gründeten um das Jahr 1900 Gartenvereine zur vegetarischen Ernährung, für Freikörperkultur und Kneippkuren. Fabrikherren wollten die Ernährung ihrer Beschäftigten verbessern. 1930 gab es 66 370 Kleingärten. Im Krieg wurden für obdachlose Familien Barackensiedlungen angelegt. Ende der 40er-Jahre wurden mehr Kolonien gegründet, um der Tuberkulose vorbeugen zu können. 76 000 Berliner waren erkrankt. Nachdem sich 1990 die beiden deutschen Staaten wieder vereinigten, schlossen sich auch die Verbände der Kleingärtner wieder zusammen. |
| BERLINER KLEINGÄRTEN WERDEN 100 JAHRE ALT |
| 01.05.2001 |
Die
ersten Schrebergärten in Berlin wurden 1901 gegründet.
Der Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) hat auf einer Festveranstaltung
zum 100-jährigen Bestehen am Sonnabend (28.04.2001) den Kleingärtnern
seine Unterstützung zugesagt. "Kleingärten machen die Städte
lebenswerter", sagte Strieder. Der Senator kündigte an, sich im Senat
für den Bestandsschutz von 350 Hektar Kleingartenfläche einzusetzen.
Im Flächennutzungsplan von 1994 waren 2 800 ha Kleingartenfläche
gesichert worden. Für den Rest war damals lediglich eine Laufzeit
von zehn Jahren festgelegt worden. "Die Kleingärten sind ein wichtiger
Baustein sozialer Stadtentwicklung" sagte Strieder. Zum Landesverband der
Gartenfreunde gehören 18 Bezirksverbände mit 82 000 Kleingärtnern
sowie etwa 650 Siedler (Eigenheimer). |
| VIERSPURIG DURCH DIE KLEINGÄRTEN? |
| 20.04.2001 |
Mitten
durch die Kleingärten am Fuß des Volksparkes Prenzlauer
Berg soll eine vierspurige Straße führen. "Das wäre für
unsere Gärten der Todesstoß", sagt Hans-Dieter Koch, der Vorsitzende
des Bezirksverbands der Kleingärtner Prenzlauer Berg e.V. 1994 war
vom Senat der Berliner Flächennutzungsplan verabschiedet worden. In
ihm ist vorgesehen, die Michelangelostraße zu verlängern und
die Trasse durch die Kleingärten bis zum Weißenseer Weg zu führen.
Der Senat will damit eine Verbindung in Richtung Hansastraße schaffen.
"Die Straße soll die Berliner Allee entlasten und den Verkehr aus
den umliegenden Wohngebieten herausziehen", heißt es in der Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung.
Koch bringt in Erinnerung, daß im Jahr 2004 der Bestandsschutz nach dem Flächennutzungsplan 1994 ausläuft. Dann würde dem Bau rechtlich nichts mehr im Wege stehen. Die Kleingärtner und das Naturschutz- und Grünflächenamt sind sich hier einig, daß mit dem Bau der Straße ein zusammenhängendes Grüngebiet, bestehend aus den Kleingärten, dem Volkspark und dem jüdischen Friedhof zerschnitten würde. Dies ist nicht hinnehmbar. Bereits zu DDR-Zeiten hatte es Pläne gegeben, die Verbindung zwischen Michelangelo- und Hansastraße herzustellen. Die Idee, die Trasse mit einer Hochstraße über Europas größten jüdischen Friedhof zu führen, war schließlich fallen gelassen worden. Der Versuch, die Straße durch die Kleingärten zu legen, war damals am Widerstand der Kleingärtner gescheitert. Im Senat gibt es allerdings keine Bereitschaft, von der Straßenplanung abzusehen. Allerdings ist auch kein Geld vorhanden. Das ist für die Kleingärtner jedoch kein Argument: "Gibt es den politischen Willen, die Trasse zu bauen, findet sich auch schnell das nötige Geld", sagte Koch in der Berliner Zeitung am 17.04.2001. Er hofft nunmehr auf Unterstützung durch die Bezirksverordneten des neuen Großbezirkes Prenzlauer Berg - Pankow - Weißensee. |
| FAHRTEN DER SCHREBERJUGEND BERLIN | ||||||||||||||||
| 01.04.2001 | ||||||||||||||||
Das
Angebot des Landesverband Berlin der DSJ ist auch in diesem Jahr
wieder mit Fahrten in Zeltlager, auf den Reiterhof und zu Gedenkstätten
sehr umfangreich. Aktuelle Infos finden Sie stets auf der Website
der DSJ Berlin.
Zeltlager Stadtsteinach (Frankenwald) 21.07. - 10.08.2001
Zeltlager Hannesried (Operpfälzer Wald)
Ferien auf dem Reiterhof (Norddeutschland) Herbstferien 2001
Gedenkstättenfahrt nach Prag, Lidice und Theresienstadt
28.10. - 02.11. 2001
Gedenkstättenfahrt nach Krakau und Auschwitz 02. 12. - 07.
12. 2001
Alle Angaben ohne Gewähr. Aktuelle Infos immer beim Landesverband Berlin der DSJ e.V. |
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| 10 JAHRE BEZIRKSVERBAND HOHENSCHÖNHAUSEN | ||||||||
| 25.03.2001 | ||||||||
Der Bezirksverband der Kleingärtner Berlin-Hohenschönhausen
e.V. beging am 24.03.2001 mit einer Feier im Amon-Hotel sein 10jähriges
Jubiläum. Der Vorsitzende Klaus Helm erinnerte an die seit der Gründung
(24.06.1991) erbrachten Leistungen. Dabei dankte er allen Kleingärtner,
die zum Erfolg beigetragen haben. Anschließend verlas er das Grußwort
des Regierenden Bürgermeisters Eberhard Diepgen.
Der Bürgermeister des neuen Großbezirks Hohenschönhausen-Lichtenberg Dr. Wolfram Friedersdorff beglückwünschte den BV zum 10. Gründungstag und brachte seinen Dank im Namen aller Mitbürgerinnen und Mitbürger für die liebevolle Pflege des anvertrauten Landes zum Ausdruck. Er hob insbesondere den nunmehr jährlich stattfindenden Kleingartenlauf und die gute Zusammenarbeit im Kleingartenbeirat hervor. Anschließend richtete der stellvertretende Vorsitzende des Landesverbands Berlin der Gartenfreunde e.V. Peter Ehrenberg das Wort an die Teilnehmer. Auch er dankte für die gute Zusammenarbeit und hob den unermüdlichen Einsatz der Vorstandsmitglieder für den Aufbau einer sachgerechten Interessenvertretung der Kleingärtner hervor. Dann überreichte er Klaus Helm eine Urkunde für "vorbildliche Leistungen des Bezirksverbands Hohenschönhausen der Kleingärtner e.V.". Verdienstvolle Kleingärtner und mit dem Kleingartenwesen verbundene Bürger erhielten Auszeichnungen.
Im Foyer kündeten Schautafeln von den Leistungen und Erfolgen der Hohenschönhausener Kleingärtner. In einer kleinen Präsentation wurden Anzuchtmethoden demonstriert.
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| ZELTLAGER 2001 DER KLEINGÄRTNER- UND SIEDLERJUGEND |
| 02.02.2001 |
Die
Kleingärtner-
und Siedlerjugend Berlin Süden e.V. veranstaltet
auch in diesem Sommer wieder zwei Zeltlager. Kinder im Alter von neun bis
15 Jahren können schon jetzt angemeldet werden.
Vom 20. Juli bis 9. August 2001 sowie vom 9. bis zum 29. August 2001 geht es per Bus nach Mardorf am Steinhuder Meer. Dort wird zu acht in Zelten gecampt. Für jedes Zelt gibt es eine(n) Betreuer/in. Jede Menge Sport und Spiel wird geboten: basteln, wandern, malen, Fahrradtouren (es empfiehlt sich das Mitbringen eines eigenen Fahrrades), grillen, Film- und Discoabende, Lagerfeuer, ein Tagesausflug und natürlich baden im Steinhuder Meer. Die drei Wochen kosten insgesamt 779 Mark. Infos gibt es unter Tel. (030) 89 09 28 63 oder (030) 601 17 64 - täglich ab 18 Uhr. |
| ERSTE NEGATIVE AUSWIRKUNGEN DER BEZIRKSFUSION |
| 02.02.2001 |
Die Kleingärtner im neuen Bezirk Mitte sind sauer. Die neue BVV
hat jetzt, kurz nach der Fusion der 3 ehemaligen Bezirke Mitte, Tiergarten
und Wedding, einen Bebauungsplan abgelehnt, den das damalige Bezirksamt
Wedding aufgestellt hatte. Weiterhin haben die Bezirksverordneten die Veränderungssperre
nicht mehr verlängert, die vor zwei Jahren über das 10.000 m²
große Gelände verhängt worden war. Durch diese Sperre war
bisher verhindert worden, daß die Kleingärtner vertrieben werden
konnten. Der Vaterländische Bauverein, dem das Gelände gehört,
konnte dadurch gehindert werden, die Fläche umzuwidmen und 120 Wohnungen
zu errichten.
Anscheinend überwiegt im neugebildeten Bezirk die Angst vor möglichen Forderungen des Bauvereins nach Schadenersatz. "Die Entschädigungssumme liegt zwischen 8,7 und 10,7 Millionen Mark", sagt die Stadträtin für Stadtentwicklung Dorothee Dubrau (B90/Grüne). Dieser Betrag könnte fällig werden, wenn der Bezirk seine Planung zur Sicherung der Kleingärten fortsetzt und den Bauverein weiter blockiert. Der Senat hat die Übernahme der Kosten für die Entschädigung des Eigentümers bereits abgelehnt. Dabei gibt es nach Aussage des Geschäftsführers des Bauvereins André Jüngling überhaupt noch keine detaillierte Planung für das Gelände. "Ob wir bauen, muss jetzt der Vorstand und der Aufsichtsrat entscheiden". Wobei er es für unwahrscheinlich hält, daß bereits in diesem oder im nächsten Jahr mit dem Bau begonnen werden könnte. Das ist auch kein Wunder. Schließlich ist die Nachfrage nach Wohnungen, insbesondere nach teuren neuen Wohnungen seit einigen Jahren stark rückläufig. Insgesamt 27 Parzellen der Kleingartenanlage Panke sind betroffen. Aber sie werden nicht kampflos aufgegeben. Der Vorsitzende des Bezirksverbands der Kleingärtner Wedding e.V. Peter Ehrenberg will den Bezirk nicht so schnell aus seiner sozialen Verantwortung für die Kleingärtner entlassen. Fast alle von ihnen wohnen in der näheren Umgebung. Am 16. Februar 2001 ist das Bezirksamt bei den Kleingärtnern zu Gast. Peter Ehrenberg: "Wir werden die Politiker zur Rede stellen, warum sie uns jahrelang verschaukelt haben". |
| Anmerkung der Redaktion: In letzter Zeit haben mehrere Bauträger einsehen müssen, daß es besser ist, nicht zu bauen. Das liegt zum einen an der Lage auf dem Wohnungsmarkt, zum anderen aber an der Solidarität der 84.000 Kleingärtner. |
| TOMATEN MIT VIELEN GESICHTERN UND NAMEN |
| 21.01.2001 |
Wer vermutet schon hinter dem Namen "Japanisches Ei" eine Tomatensorte. Selbstverständlich nur der Kenner
oder derjenige, der sich in Halle 9a auf der Grünen Woche bei den Kleingärtnern umgesehen hat. Die feiern nämlich ihr 100jähriges Jubiläum und präsentieren den Besuchern
eine außergewöhnlich umfangreiche Schau von 40 Tomatenpflanzen. Die 41., die große rote mit einem Durchmesser von 1,20 Metern ist allerdings als einzige nicht essbar. Sie macht als
Blickpunkt auf diesen schönen Ausstellungsbeitrag aufmerksam. Leider hängen nicht an allen Tomatensorten bereits Früchte - kein Wunder im Januar. Eher erstaunlich, dass es dem
Pflanzenschutzamt Berlin gelungen ist, viele der im Juli ausgesäten Pflanzen überhaupt zum Fruchten zu bringen.
Zu bestaunen sind unter anderem: "Ochsenherz", eine herzförmige Sorte, "Anna German", eine gelbe zitronenförmige Tomate, "White Beauty", eine gerippte, weiße Sorte und "Banana Legs", die bananenförmig und gelb ist. Daneben gibt es aber natürlich auch ganz 'normale' Tomaten - zum Beispiel die sehr saftige, rote "Tigarella" oder die weinrote Fleischtomate "Big Dark". Wer wissen will, was man aus Tomaten in der Küche so alles zaubern kann, ist bei der Frauengruppe des Landesverbandes der Berliner Kleingärtner an der richtigen Stelle. Auf sechs Seiten haben sie Rezepte rund um die Tomate zusammengetragen. |
| 66. INTERNATIONALE GRÜNE WOCHE |
| 17.01.2001 |
Am Freitag, dem 19.01.2001
öffnet die 66. Grüne Woche in Berlin ihre Pforten. Öffnungszeiten täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr. Beginn am Freitag (19.01.) ist um 13:00 Uhr. Ende am 28.01.2001.
Es gibt nur wenige Parkplätze. Benutzen Sie deshalb bitte Bus und Bahn. Die Eingänge befinden sich an der Jafféstraße (südlicher Haupteingang, Halle 1, am S-Bhf. Eichkamp), am Messedamm (Hallen 7 und 14) und an der Masurenallee (durch das ICC gehen, Halle 19). Die Kleingärtner präsentieren sich übrigens in der Halle 9a. Der Eintritt beträgt 21 DM. Schüler und Studenten erhalten eine Ermäßigung auf 12 DM. An den "Familientagen" (19.01.2001 ab 13:00 Uhr, 26.01.2001 ganztägig) kostet der Eintritt 12 DM. Weiterhin gelten täglich ab 15:00 Uhr reduzierte Eintrittspreise in Höhe von 10 DM. Weiterhin gibt es Sonder-Preise für spezielle Besuchergruppen. Weitere Infos finden Sie unter www.gruenewoche.de/ |
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