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| ERPRESSERISCHER MENSCHENRAUB - TAT AUFGEKLÄRT |
| 15.12.2003 |
Spandau (# 1852) - Der erpresserische Menschenraub, dem am 10. November eine 66-jährige Frau aus Kladow zum Opfer gefallen war, ist aufgeklärt. Wie berichtet, hatten zwei maskierte Täter sie abends in ihrer Garage an ihrer Villa in der Uferpromenade überrascht, geschlagen und gefesselt.
Die Männer trugen Handschuhe und hatten Messer bei sich. Sie erbeuteten u. a. die EC-Karte des Opfers und zwangen es zur Herausgabe der Geheimnummer. Anschließend fuhren die Täter mit dem Auto der Frau zur Laubenkolonie "Amalienhof", wo einer mit dem Opfer wartete, während der andere mit der EC-Karte an zwei Automaten Geld abhob. Die Männer ließen die Frau in einer Laube zurück, wo sie sich aber befreien und Hilfe holen konnte. Die Auswertung von Vernehmungen und Ermittlungen führte zu dem Ergebnis, dass es sich bei den Tätern um moldawische Staatsangehörige handeln müsste. Es konnten Parallelen zu zwei weiteren Raubüberfällen am 13. Oktober an einer 72-jährigen Frau in der Kolonie "Bismarcksruh" in Charlottenburg und einer Tat am 18. Oktober in der Heerstraße in Spandau festgestellt werden, der eine 50-jährige Frau zum Opfer fiel. Diese Straftaten dürften von derselben Gruppe verübt worden sein. Weitere Zusammenhänge mit ähnlich gelagerten Taten in Brandenburg werden zurzeit geprüft. Am 6. Dezember nahm die Polizei einen 27-jährigen Moldawier unter dringendem Tatverdacht in Spandau fest. Er besaß einen falschen Pass und erhielt einen Tag später Haftbefehl wegen erpresserischen Menschenraubs. Die Beamten ermittelten am 8. Dezember eine Wohnung in Oberschöneweide, die von dem 27-Jährigen genutzt wurde. Dort fanden sie Beweismittel, mit denen der Festgenommene der Tat am 10. November überführt werden konnte. Ferner steht fest, dass er auch an dem Überfall am 13. Oktober beteiligt gewesen sein muss. Am 9. Dezember nahm die Polizei einen weiteren 27-jährigen Moldawier in der Nähe der Wohnung seines Komplizen fest. Auch bei ihm wurden Beweismittel sichergestellt, die auf die Beteiligung an Raubtaten hindeuten. Der bereits wegen Diebstahls Gesuchte erhielt am vergangenen Mittwoch ebenfalls Haftbefehl wegen erpresserischen Menschenraubes. Im Zuge der Ermittlungen wurden noch drei weitere Tatverdächtige festgenommen, die an anderen Straftaten beteiligt waren. Es handelt sich bei den Tätern um einen Kreis von Moldawiern, die sich falsche Pässe besorgen, um dann ohne Visum einreisen zu können. Ein Großteil dieser Personen ist schon vorher in Deutschland mit diversen Straftaten in Erscheinung getreten und verurteilt worden. Oft wurden sie abgeschoben und zur Fahndung ausgeschrieben, damit im Falle einer erneuten Einreise die Reststrafe verbüßt wird. Nach der wiederholten Einreise mit falschen Pässen begingen sie in wechselnder Beteiligung Eigentumsdelikte oder arbeiteten illegal auf Baustellen. Die Taten wurden jeweils gut vorbereitet. Die Personen wohnten in Wohnungen, die Bekannte zur Verfügung gestellt hatten. Im Rahmen von Durchsuchungen konnte die Polizei eine große Anzahl hochwertiger Gegenstände auffinden und mehrere Einbrüche und Diebstähle aus Kraftfahrzeugen aufklären. Die Ermittlungen dauern an. Quelle: Pressedienst Polizei Berlin |
| WINTERFACHBERATUNG 2003/2004 |
| 03.12.2003 |
Die Angebote der Berliner Bezirksverbände zur Vermittlung von Informationen zur kleingärtnerischen Nutzung und Pflege, Baumschnitt und Pflanzenschutzmaßnahmen finden Sie hier auf einer separaten Seite. Diesmal leider etwas verspätet und noch nicht ganz vollständig. |
| ERPRESSERISCHER MENSCHENRAUB - 5.000 EURO BELOHNUNG FÜR HINWEISE |
| 17.11.2003 |
Charlottenburg-Wilmersdorf - Eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro hat der Polizeipräsident in Berlin jetzt für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung eines vor einer Woche verübten erpresserischen Menschenraubes oder zur Namhaftmachung der Täter führen. Wie berichtet, war eine 66-Jährige am 10. November gegen 19 Uhr an ihrer Wohnanschrift in der Uferpromenade in Kladow von zwei Tätern überfallen worden. Sie stahlen Wertgegenstände, erpressten die Geheimzahl ihrer EC-Karte und brachten das gefesselte Opfer in eine Laube in der Kolonie Amalienhof. Die Frau konnte sich befreien. Sie wurde nur leicht verletzt. Ihr von den Tätern benutzter roter VW Passat wurde am 13. November in der Soorstraße in Charlottenburg aufgefunden.
Die Täter waren maskiert und stammen offensichtlich aus Osteuropa. Konkrete Beschreibungen liegen nicht vor. Die Polizei fragt:
Quelle: Pressedienst Polizei Berlin |
| ERPRESSERISCHER MENSCHENRAUB - VERSCHWUNDENES AUTO AUFGETAUCHT |
| 13.11.2003 |
Charlottenburg-Wilmersdorf (# 1656) - Das im Zusammenhang mit einem erpresserischen Menschenraub (Artikel vom 11.11.2003) gesuchte Fahrzeug, dem eine 66-jährige Frau aus Kladow zum Opfer gefallen war, wurde gefunden.
Wie berichtet, war die Frau am Montag Abend gegen 18 Uhr von Einbrechern überrascht worden, als sie in ihre Villa an der Uferpromenade zurückkehren wollte. Die beiden Täter verschleppten sie und sperrten ihr Opfer in eine Laube in der Kolonie "Amalienhof" in Staaken. Der dazu benutzte "VW Passat" der 66-Jährigen blieb vorerst verschwunden. Heute früh gegen 6 Uhr 20 wurde das Auto in der Soorstraße in Charlottenburg auf einem Wochenmarktgelände gegenüber der Hausnummer 63 von einer Funkwagenbesatzung aufgefunden. Der weinrote, viertürige "VW Passat", Baujahr 1997, mit dem Kennzeichen B - AC 5332 stand auf öffentlichem Straßenland, in Höhe des Sportplatzes der katholischen Liebfrauenschule. Der Pkw wurde für eine intensive Spurensuche sichergestellt. Die Kriminalpolizei fragt:
Quelle: Pressedienst Polizei Berlin |
| EINBRECHER LEGTEN FEUER |
| 13.11.2003 |
Pankow (# 1653) - Einbrecher haben offenbar heute (13.11.2003) früh gegen 0 Uhr 30 in einer aus Stein gebauten Laube in der Kleingartenkolonie "Steintal" an der Karower Chaussee ein Feuer gelegt. Es kam zu einem Schwelbrand, von dem die Räume im Erdgeschoss und der Dachaufbau betroffen waren. Verletzt wurde niemand. Nachdem die Feuerwehr gelöscht hatte, stellte die Polizei fest, dass die Haustür vor dem Brandausbruch aufgebrochen worden war. Ferner wurden Spuren entdeckt, die auf eine Vorsatztat schließen lassen.
Quelle: Pressedienst Polizei Berlin |
| EINBRECHER FESTGENOMMEN |
| 12.11.2003 |
Charlottenburg-Wilmersdorf - Mit einer Musikanlage verließen heute früh (12.11.2003) gegen 1 Uhr 35 ein wohnungsloser 18-Jähriger und ein 20-Jähriger aus Tiergarten eine Laubenkolonie am Heckerdamm in Charlottenburg.
Eine Überprüfung durch Polizeibeamte, denen die beiden aufgefallen waren, ergab, dass die Musikanlage aus einer Laube gestohlen worden war. Dort hatten sie eine Fensterscheibe eingeschlagen und sind dann eingedrungen. Beide sind der Polizei als Kleinkriminelle bekannt. Quelle: Pressedienst Polizei Berlin |
| 66-JÄHRIGE VERSCHLEPPT UND IN LAUBENKOLONIE AUSGESETZT |
| 11.11.2003 |
Spandau (# 1643) - Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach den unbekannten Tätern, die gestern Abend (10.11.2003) eine 66-jährige Frau aus Kladow verschleppt hatten.
Sie kehrte gegen 18 Uhr von Erledigungen aus der Stadt in ihre Villa an der Uferpromenade zurück. Ihr 70-jähriger Ehemann war nicht zu Hause. Als sie ihren roten "VW Passat", Baujahr 97, viertürig, mit dem Kennzeichen B - AC 5332 in ihre Garage fahren wollte, wurde sie von zwei maskierten Männern überwältigt. Einer der Täter bedrohte sie mit einem Messer. Anschließend wurde die 66-Jährige gefesselt und geknebelt. Danach suchte ein Täter in der Villa nach Wertgegenständen. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch nicht bekannt. Die Täter fuhren dann aber mit der gefesselten und geknebelten Frau in ihrem "VW Passat" durch Berlin und hoben mit ihrer EC-Karte Geld ab. Schließlich brachten sie ihr Opfer in eine möglicherweise vorher ausgesuchte Laube in der Kolonie "Amalienhof" in Staaken. Nachdem die unbekannten Täter verschwunden waren, wurden Anwohner auf die Hilferufe der Frau aufmerksam. Die alarmierte Polizei befreite die Frau, die bei dem überfall leichte Verletzungen erlitten hatte. Die Täter sind 20 bis 40 Jahre alt, beide etwa 1 Meter 72 groß, kräftig und muskulös und sind offensichtlich nicht deutscher Herkunft, sondern stammen möglicherweise aus Osteuropa. Die Polizei fragt:
Quelle: Pressedienst Polizei Berlin |
| SCHWERER RAUB IN GARTENLAUBE - POLIZEI SUCHT ZEUGEN |
| 10.11.2003 |
Charlottenburg - Mit der Veröffentlichung von vier Bildern hofft die Kriminalpolizei Hinweise zur Aufklärung eines schweren Raubes auf eine 72-jährige Frau zu erhalten. Die Rentnerin bewohnt ein Haus in der "Laubenkolonie Bismarcksruh" am Spandauer Damm 162 in Charlottenburg. Am Montag, dem 13. Oktober 2003, brachen zwischen 20 Uhr und 20 Uhr 40 zwei Männer ein, fesselten die Frau und raubten ihre Wertsachen. Die Täter ließen aber ein braunes Lederetui zurück, das nicht dem Opfer gehört. Darin befanden sich eine Anstecknadel und ein Anhänger in Form eines eisernen Kreuzes. Die Bilder zeigen das Kreuz von beiden Seiten, die Anstecknadel und das Etui.
Größere Darstellung (neues Fenster): [Vorderseite Kreuz] [Rückseite Kreuz] [Anstecknadel] [Lederetui] Die Täter sind vermutlich Osteuropäer. Einer ist 30 bis 35 Jahre alt, 1 Meter 80 bis 1 Meter 85 groß und sportlich, hat dunkle Haare, war dunkel gekleidet und hatte ein bunt gemustertes Tuch vor dem Gesicht. Der andere ist 20 bis 25 Jahre alt, ca. 1 Meter 65 groß und untersetzt, war dunkel gekleidet und benutzte ein dunkles Tuch.
Die Kriminalpolizei fragt:
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 2 in der Charlottenburger Chaussee 75 in Spandau unter den Rufnummern 4664 -50513, -50407 oder 50630 (Fax) sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Quelle und © der Bilder: Pressedienst Polizei Berlin |
| SERIE VON LAUBENEINBRÜCHEN AUFGEKLÄRT |
| 23.10.2003 |
Tempelhof-Schöneberg (# 1523) - Eine Serie von Laubeneinbrüchen auf dem Gelände entlang des Priesterwegs in Schöneberg hat die Polizei jetzt aufgeklärt. Eine Zeugin hatte von ihrer Laube aus am 17. Oktober gegen 19 Uhr drei Tatverdächtige über einen Zaun steigen sehen und die Polizei alarmiert. Die Beamten nahmen noch in der Nähe des Tatortes einen 26-Jährigen und seine 27-jährige Freundin, beide aus Tschechien, und einen 30-jährigen Polen fest. Bei den sich anschließenden Ermittlungen konnten Beamte des Polizeiabschnitts 42 bisher zehn Laubeneinbrüche auf dem Gelände am Priesterweg, die seit September begangen worden waren, zuordnen.
Haupttäter ist der 26-Jährige, der auch die meisten Taten einräumte. Da in den Lauben auch teilweise übernachtet wurde, fand die Polizei eine Menge Spuren, u.a. Fingerabdrücke, Zigarettenkippen und Blutspuren, die von Verletzungen beim Einbrechen herrührten. Die Festgenommenen gaben an, das Laubengelände durch Fahrten mit der S-Bahn zunächst ausgespäht zu haben. Sie stahlen alkoholische Getränke, Elektrogeräte und Lebensmittel. Der 26-Jährige wurde einem Richter vorgeführt und erhielt Haftbefehl, die beiden anderen wurden wegen geringer Tatbeteiligung nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit ist mit einer Häufung von Laubeneinbrüchen zu rechnen. Die Kriminalpolizei rät, Türen und Fenster mit Sicherungseinrichtungen zu versehen, wie sie auch vom Kriminalpolizeilichen Beratungsladen in der Otto-Braun-Straße 27 in Mitte, Telefon 4664 334999, empfohlen werden. Ferner sollten keine wertvollen Elektrogeräte in der Laube gelassen und Satelliten-Antennen, die darauf hindeuten, abmontiert werden. Gelagerte Lebensmittel bieten für Einbrecher einen Anreiz, es sich in der Laube gemütlich zu machen. Quelle: Pressedienst Polizei Berlin |
| LAUBENPIEPER WOLLTE LÖSCHEN - SCHWERE BRANDVERLETZUNGEN |
| 27.08.2003 |
Treptow-Köpenick (# 1229) - Starke Rauchentwicklung in seiner Laube in einer Kleingartenanlage am Krugauer Steig in Schmöckwitz weckte gestern Nachmittag gegen 15 Uhr 30 einen 49-Jährigen aus Prenzlauer Berg.
Er versuchte den Brand, dessen Ursache bislang unklar ist, selbst zu löschen. Hierbei erlitt er schwere Verbrennungen. Obwohl ihm Nachbarn zu Hilfe eilten, brannte die 60 Quadratmeter große Laube bis auf das Fundament nieder. Durch die starke Hitzeentwicklung wurden umliegende Lauben in Mitleidenschaft gezogen. Ein 59-Jähriger aus Schönefeld hielt seine Laube mit einem Gartenschlauch nass und verhinderte so ein Übergreifen der Flammen. Die Feuerwehr löschte den Brand schließlich. Im Krankenhaus zeigte sich, dass 35 Prozent der Haut des 49-Jährigen verbrannt sind. Ärzte versetzten ihn in ein künstliches Koma. Quelle: Pressedienst Polizei Berlin |
| 90 JAHRE KLEINGARTENANLAGE "ALTE BAUMSCHULE" |
| 14.08.2003 |
Pankow-Niederschönhausen - Die Kleingärtner des Vereins "Alte Baumschule" in der Hermann-Hesse-Straße begehen am Freitag, den 15.08.2003, den 90. Gründungsjahrestag ihrer Anlage. Dieses Jubiläum wird über das ganze Wochenende gefeiert.
Am Sonnabend gibt es von 09:00 bis 13:00 Uhr eine Ausstellung historischer Gartengeräte, eine Pflanzenbörse und natürlich Gartenfachberatung. Am Nachmittag wird zum Kinderfest und am Abend zur Disko mit irischer Folkmusik geladen. Am Sonntag gibt es ab 09:00 Uhr einen großen Trödelbasar. |
| BRAND IN LAUBE |
| 11.07.2003 |
Treptow - Der Ruf: "Feuer! Feuer!" weckte einen 15-Jährigen heute früh gegen 2 Uhr (11.07.2003) in einer Kleingarten-Anlage am Ligusterweg in Treptow. Er alarmierte die Feuerwehr. Wie sich zeigte, war ein 49-Jähriger aus Friedrichshain in seiner Laube vor dem Fernseher eingeschlafen. Er erwachte und bemerkte den sich bildenden Rauch: Sein Fernseher stand in Flammen. Der Mann ergriff die Flucht. Rettungssanitäter versorgten ihn, stellten eine leichte Rauchvergiftung sowie Brandverletzungen an den Oberarmen fest. Die Polizei geht von einem technischen Defekt des Fernsehgerätes aus. Die Laube brannte vollständig nieder.
Quelle: Pressedienst Polizei Berlin |
| KLEINGARTENENTWICKLUNGSPLAN SICHERT RUND 80 PROZENT DER BERLINER KLEINGÄRTEN |
| 24.06.2003 |
Aus der Sitzung des Senats am 24. Juni 2003:
Der Senat hat den von Stadtentwicklungssenator Peter Strieder vorgelegten Kleingartenentwicklungsplan zur Kenntnis genommen. Mit diesem ersten Kleingartenentwicklungsplan für Berlin werden Aussagen zur Bestandssicherheit aller Kleingartenanlagen, die dem Bundeskleingartengesetz unterliegen, getroffen. Die Vorlage wird dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme unterbreitet. Für landeseigene Kleingartenflächen, die im Flächennutzungsplan (FNP) Berlin für andere Nutzungen vorgesehen sind, hatte das Abgeordnetenhaus 1994 eine Schutzfrist von zehn Jahren eingeräumt. Ausgenommen davon waren Flächen, die für Projekte der sozialen, technischen und verkehrlichen Infrastruktur vorgesehen sind. Die ursprünglich prognostizierte Entwicklung Berlins ist jedoch nicht in dem erwarteten Umfang eingetreten. Das Angebot an verfügbaren Flächen übersteigt derzeit den Bedarf an Flächen für die Neuansiedlung von Handel und Gewerbe sowie für den Wohnungsbau und Maßnahmen der Infrastruktur. Der Druck auf kleingärtnerisch genutzte Flächen, die im FNP für eine andere Nutzung vorgesehen sind, hat sich daher rein quantitativ erheblich verringert. Der nun vorliegende Kleingartenentwicklungsplan trägt dieser veränderten Situation Rechnung. Demnach sind 64 % der Berliner Kleingartenfläche bereits dauerhaft gesichert. Weitere 15 % der Berliner Kleingartenflächen sind im FNP als Grünflächen dargestellt und gelten somit ebenfalls als sicher. Die nochmalige Überprüfung des Senatsbeschlusses zur Schutzfristverlängerung vom Oktober 2001 hat ergeben, dass für 18 ha Kleingartenfläche, für die keine Schutzfristverlängerung vorgesehen war, nunmehr eine Schutzfrist bis 2010 oder 2014 eingeräumt werden kann. Für 36 ha Kleingartenfläche, die für Projekte der sozialen, verkehrlichen und technischen Infrastruktur in Anspruch genommen werden sollen, kann erstmals eine Schutzfrist eingeräumt werden. Damit gilt für insgesamt 274 ha Kleingartenfläche (8 %) eine Schutzfrist bis zum Jahr 2010 bzw. 2014. Lediglich für 25 ha (1 %) läuft die Schutzfrist im Jahr 2004 aus. Für 4 % der kleingärtnerisch genutzten Flächen besteht keine Schutzfrist, da sie kurzfristig für verkehrliche, technische oder soziale Projekte in Anspruch genommen werden sollen bzw. die Anlagen auf eigenen Wunsch in Wohngebiete umgewandelt werden sollen. Bei den restlichen 8 % handelt es sich um private kleingärtnerisch genutzte Flächen, die im FNP in als Bauflächen dargestellten Gebieten liegen, für die der Senat keine Schutzfristen verhängen kann. Quelle: Pressemitteilung der Senatsverwaltung Stadt/Um |
| TAG DER OFFENEN TÜR BEIM PFLANZENSCHUTZAMT |
| 20.05.2003 |
Schauen, sich informieren und kranke Zimmerpflanzen untersuchen lassen können Sie beim Tag der offenen Tür im Pflanzenschutzamt Berlin am Sonnabend dem 24.05.2003 von 11 bis 17 Uhr. Anläßlich seines 50jährigen Bestehens öffnet das Amt seine Labors, zeigt seine Versuchsfelder, informiert über die Wirkung von Pflanzenschutzmitteln und vieles mehr. Der Eintritt ist frei.
Pflanzenschutzamt Berlin, Mohriner Allee 137, Berlin-Neukölln |
| SCHUTZ VOR GEFLÜGELPEST: HALTUNG VON GEFLÜGEL IST BEZIRKLICHEN VETERINÄRÄMTERN ANZUZEIGEN |
| 23.04.2003 |
Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz
teilt mit:
Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft hat wegen der grassierenden Geflügelpest in den Niederlanden eine Eil-Verordnung erlassen. Diese Eil-Verordnung dient dem Schutz vor der Verschleppung der Klassischen Geflügelpest. Sie trat gestern in Kraft. Neu ist, dass jetzt die Haltung von Enten und Gänsen dem Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt im Bezirk als zuständiger Behörde anzuzeigen ist. Anzugeben sind Name und Anschrift des Halters sowie die Anzahl der im Jahresdurchschnitt gehaltenen Tiere, ihrer Nutzungsart und der Standort. Die Anzeige der Haltung von Hühnern - einschließlich Perl- und Truthühner - ist bereits in der Viehverkehrsverordnung geregelt. Treten in einem Geflügel-Bestand innerhalb von 24 Stunden Verluste von mehr als zwei Prozent der Tiere auf oder kommt es zu einer erheblichen Veränderung der Legeleistung oder der Gewichtszunahme, so ist der Tierhalter nach der Eil-Verordnung verpflichtet, eine Untersuchung nach näherer Anweisung der zuständigen Behörde durchführen zu lassen. |
| "FRÜHLING NACH OBERSCHÖNEWEIDE"
PFLANZ- UND PUTZAKTION VOM 7. BIS 10. APRIL 2003 |
| 04.04.2003 |
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilt mit:
Unter dem Motto "Frühling nach Oberschöneweide" lädt das Quartiersmanagement Oberschöneweide in Kooperation mit dem bezirklichen Amt für Umwelt und Natur vom 7. - bis 10. April 2003 alle Bewohner von Oberschöneweide sowie Schulen, Vereine, Firmen und Freunde des Stadtteils zu einer großen Pflanz- und Putzaktion im Stadtteil ein. Über 1500 Stiefmütterchen, Narzissen, Hyazinten und andere Frühlingsblüher sowie ca. 150 Stauden warten darauf, in Oberschöneweide in die Erde zu kommen. "Frühling nach Oberschöneweide" hat fünf Schauplätze: auf dem Kranbahnpark (Wilhelminenhofstr. 80/81 - vis-a-vis Einmündung Firlstraße), dem Waldspielplatz an der Wuhlheide wird gepflanzt. An dem Durchgangsgrundstück Siemensstr. 23-26/ Wilhelminenhofstr. 7 und auf dem Spielplatz Plönzeile 15 stehen ein Frühlingsputz und Reinigungsarbeiten an und auf dem Spielplatz Deulstraße werden Spielfiguren repariert. Das Quartiersmanagement und das Amt für Umwelt und Natur sorgen für ausreichend Pflanzen, Geräte und Reinigungsmittel. Eigene Gartenwerkzeuge wie Harken, Spaten, Gießkannen, und Arbeitshandschuhe können gerne mitgebracht werden. Für das leibliche Wohl der hoffentlich vielen fleißigen Helfer gibt es einen kleinen Imbiss. Und hier soll`s passieren: Montag, 7. April 2003, 10.30 Uhr - 12.00 Uhr
Dienstag, 8. April 2003, 14.00 Uhr - 15.00 Uhr
Mittwoch, 9. April 2003, 16.30 Uhr - 18.00 Uhr
Donnerstag, 10. April 2003, 10.30 Uhr - 12.00 Uhr
Reparaturen auf dem Spielplatz "Schöne Weide" in der Deulstraße
Weitere Informationen zur Aktion "Frühling nach Oberschöneweide" beim Quartiersmanagement: Tel. 53 01 24 30 |
| 68. INTERNATIONALE GRÜNE WOCHE | ||||||||||||||||||
| 11.01.2003 | ||||||||||||||||||
In
diesem Jahr öffnet die 68. Internationale Grüne Woche vom
17. bis zum 26. Januar 2003 ihre Pforten. Öffnungszeiten täglich
von 09 bis 18 Uhr, am 24. Januar (Langer Freitag) bis 21 Uhr. Fachbesuchertag
ist am 17.01.2003 von 09 bis 13 Uhr, danach ist für den allgemeinen
Publikumsverkehr geöffnet.
Trotz der großen Anzahl der Parkplätze sind diese nicht unbegrenzt vorhanden, denn auch die Anzahl der Besucher ist immer sehr groß. Benutzen Sie deshalb bitte bevorzugt Bus und Bahn. Die Eingänge befinden sich an der Jafféstraße (südlicher Haupteingang, Halle 1, am S-Bhf. Eichkamp), am Messedamm (Hallen 7 und 14) und an der Masurenallee (durch das ICC gehen, Halle 19). Die Kleingärtner präsentieren sich wieder in der Halle 9a. Wußten Sie übrigens, daß es die Kleingärtner waren, die nach dem 2. Weltkrieg diese wichtige Messe wieder zum Leben erweckten? Nach Jahren des Krieges, des Hungers und der Zerstörung organisierte der Zentralverband der Kleingärtner, Siedler und bodennutzenden Grundbesitzer mit unglaublicher Zivilcourage im Spätsommer 1948 die "Grüne Woche". 59 Aussteller zeigten während der Berliner Blockade den Besuchern Riesenexemplare von Kastengurken, Kohlrabi, Kopfkohl und fast zentnerschwere Kürbisse. Eintrittspreise:
Katalogbestellung:
Hotelreservierung + Berlin-Informationen:
Anfahrt per Auto:
Verlängerte Öffnungszeiten am 24. Januar
Weitere Infos finden Sie unter www.gruenewoche.de.
Neuer Haupteingang Süd zur Grünen Woche 2003
Kleingarten im Frühling
Nur ein guter Boden bringt üppiges Wachstum
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