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ERPRESSERISCHER MENSCHENRAUB - TAT AUFGEKLÄRT
15.12.2003
Polizei Berlin Spandau (# 1852) - Der erpresserische Menschenraub, dem am 10. November eine 66-jährige Frau aus Kladow zum Opfer gefallen war, ist aufgeklärt. Wie berichtet, hatten zwei maskierte Täter sie abends in ihrer Garage an ihrer Villa in der Uferpromenade überrascht, geschlagen und gefesselt.
Die Männer trugen Handschuhe und hatten Messer bei sich. Sie erbeuteten u. a. die EC-Karte des Opfers und zwangen es zur Herausgabe der Geheimnummer. Anschließend fuhren die Täter mit dem Auto der Frau zur Laubenkolonie "Amalienhof", wo einer mit dem Opfer wartete, während der andere mit der EC-Karte an zwei Automaten Geld abhob. Die Männer ließen die Frau in einer Laube zurück, wo sie sich aber befreien und Hilfe holen konnte.
Die Auswertung von Vernehmungen und Ermittlungen führte zu dem Ergebnis, dass es sich bei den Tätern um moldawische Staatsangehörige handeln müsste. Es konnten Parallelen zu zwei weiteren Raubüberfällen am 13. Oktober an einer 72-jährigen Frau in der Kolonie "Bismarcksruh" in Charlottenburg und einer Tat am 18. Oktober in der Heerstraße in Spandau festgestellt werden, der eine 50-jährige Frau zum Opfer fiel.
Diese Straftaten dürften von derselben Gruppe verübt worden sein. Weitere Zusammenhänge mit ähnlich gelagerten Taten in Brandenburg werden zurzeit geprüft.
Am 6. Dezember nahm die Polizei einen 27-jährigen Moldawier unter dringendem Tatverdacht in Spandau fest. Er besaß einen falschen Pass und erhielt einen Tag später Haftbefehl wegen erpresserischen Menschenraubs.
Die Beamten ermittelten am 8. Dezember eine Wohnung in Oberschöneweide, die von dem 27-Jährigen genutzt wurde. Dort fanden sie Beweismittel, mit denen der Festgenommene der Tat am 10. November überführt werden konnte. Ferner steht fest, dass er auch an dem Überfall am 13. Oktober beteiligt gewesen sein muss.
Am 9. Dezember nahm die Polizei einen weiteren 27-jährigen Moldawier in der Nähe der Wohnung seines Komplizen fest. Auch bei ihm wurden Beweismittel sichergestellt, die auf die Beteiligung an Raubtaten hindeuten. Der bereits wegen Diebstahls Gesuchte erhielt am vergangenen Mittwoch ebenfalls Haftbefehl wegen erpresserischen Menschenraubes.
Im Zuge der Ermittlungen wurden noch drei weitere Tatverdächtige festgenommen, die an anderen Straftaten beteiligt waren. Es handelt sich bei den Tätern um einen Kreis von Moldawiern, die sich falsche Pässe besorgen, um dann ohne Visum einreisen zu können. Ein Großteil dieser Personen ist schon vorher in Deutschland mit diversen Straftaten in Erscheinung getreten und verurteilt worden.
Oft wurden sie abgeschoben und zur Fahndung ausgeschrieben, damit im Falle einer erneuten Einreise die Reststrafe verbüßt wird. Nach der wiederholten Einreise mit falschen Pässen begingen sie in wechselnder Beteiligung Eigentumsdelikte oder arbeiteten illegal auf Baustellen. Die Taten wurden jeweils gut vorbereitet.
Die Personen wohnten in Wohnungen, die Bekannte zur Verfügung gestellt hatten. Im Rahmen von Durchsuchungen konnte die Polizei eine große Anzahl hochwertiger Gegenstände auffinden und mehrere Einbrüche und Diebstähle aus Kraftfahrzeugen aufklären. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Pressedienst Polizei Berlin
 

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WINTERFACHBERATUNG 2003/2004
03.12.2003
 

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ERPRESSERISCHER MENSCHENRAUB - 5.000 EURO BELOHNUNG FÜR HINWEISE
17.11.2003
Polizei Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf - Eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro hat der Polizeipräsident in Berlin jetzt für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung eines vor einer Woche verübten erpresserischen Menschenraubes oder zur Namhaftmachung der Täter führen. Wie berichtet, war eine 66-Jährige am 10. November gegen 19 Uhr an ihrer Wohnanschrift in der Uferpromenade in Kladow von zwei Tätern überfallen worden. Sie stahlen Wertgegenstände, erpressten die Geheimzahl ihrer EC-Karte und brachten das gefesselte Opfer in eine Laube in der Kolonie Amalienhof. Die Frau konnte sich befreien. Sie wurde nur leicht verletzt. Ihr von den Tätern benutzter roter VW Passat wurde am 13. November in der Soorstraße in Charlottenburg aufgefunden.
Die Täter waren maskiert und stammen offensichtlich aus Osteuropa. Konkrete Beschreibungen liegen nicht vor.
Die Polizei fragt:
  • Wer kann Hinweise zu zwei Männern geben, die sich am Abend des 10. November - möglicherweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln - nach Kladow begeben haben?
  • Wer hat am 10. oder 11. November Beobachtungen in der Nähe der Kolonie Amalienhof an der Heerstraße Nähe Reimerweg gemacht?
Hinweise, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden können nimmt die 7. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Rufnummer 030/4664 327174 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Quelle: Pressedienst Polizei Berlin
 

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ERPRESSERISCHER MENSCHENRAUB - VERSCHWUNDENES AUTO AUFGETAUCHT
13.11.2003
Polizei Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf (# 1656) - Das im Zusammenhang mit einem erpresserischen Menschenraub (Artikel vom 11.11.2003) gesuchte Fahrzeug, dem eine 66-jährige Frau aus Kladow zum Opfer gefallen war, wurde gefunden.
Wie berichtet, war die Frau am Montag Abend gegen 18 Uhr von Einbrechern überrascht worden, als sie in ihre Villa an der Uferpromenade zurückkehren wollte. Die beiden Täter verschleppten sie und sperrten ihr Opfer in eine Laube in der Kolonie "Amalienhof" in Staaken. Der dazu benutzte "VW Passat" der 66-Jährigen blieb vorerst verschwunden.
Heute früh gegen 6 Uhr 20 wurde das Auto in der Soorstraße in Charlottenburg auf einem Wochenmarktgelände gegenüber der Hausnummer 63 von einer Funkwagenbesatzung aufgefunden. Der weinrote, viertürige "VW Passat", Baujahr 1997, mit dem Kennzeichen B - AC 5332 stand auf öffentlichem Straßenland, in Höhe des Sportplatzes der katholischen Liebfrauenschule. Der Pkw wurde für eine intensive Spurensuche sichergestellt.

Die Kriminalpolizei fragt:
  • Wer hat ab dem 10. November beobachtet, welche Personen das Fahrzeug benutzt bzw. im Bereich der Soorstraße bewegt und abgestellt haben?
Hinweise nimmt die 7. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664 327174 oder jede andere Polizeistelle entgegen.
Quelle: Pressedienst Polizei Berlin
 

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EINBRECHER LEGTEN FEUER
13.11.2003
Polizei Berlin Pankow (# 1653) - Einbrecher haben offenbar heute (13.11.2003) früh gegen 0 Uhr 30 in einer aus Stein gebauten Laube in der Kleingartenkolonie "Steintal" an der Karower Chaussee ein Feuer gelegt. Es kam zu einem Schwelbrand, von dem die Räume im Erdgeschoss und der Dachaufbau betroffen waren. Verletzt wurde niemand. Nachdem die Feuerwehr gelöscht hatte, stellte die Polizei fest, dass die Haustür vor dem Brandausbruch aufgebrochen worden war. Ferner wurden Spuren entdeckt, die auf eine Vorsatztat schließen lassen.
Quelle: Pressedienst Polizei Berlin
 

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EINBRECHER FESTGENOMMEN
12.11.2003
Polizei Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf - Mit einer Musikanlage verließen heute früh (12.11.2003) gegen 1 Uhr 35 ein wohnungsloser 18-Jähriger und ein 20-Jähriger aus Tiergarten eine Laubenkolonie am Heckerdamm in Charlottenburg.
Eine Überprüfung durch Polizeibeamte, denen die beiden aufgefallen waren, ergab, dass die Musikanlage aus einer Laube gestohlen worden war. Dort hatten sie eine Fensterscheibe eingeschlagen und sind dann eingedrungen. Beide sind der Polizei als Kleinkriminelle bekannt.
Quelle: Pressedienst Polizei Berlin
 

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66-JÄHRIGE VERSCHLEPPT UND IN LAUBENKOLONIE AUSGESETZT
11.11.2003
Polizei Berlin Spandau (# 1643) - Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach den unbekannten Tätern, die gestern Abend (10.11.2003) eine 66-jährige Frau aus Kladow verschleppt hatten.
Sie kehrte gegen 18 Uhr von Erledigungen aus der Stadt in ihre Villa an der Uferpromenade zurück. Ihr 70-jähriger Ehemann war nicht zu Hause. Als sie ihren roten "VW Passat", Baujahr 97, viertürig, mit dem Kennzeichen B - AC 5332 in ihre Garage fahren wollte, wurde sie von zwei maskierten Männern überwältigt.
Einer der Täter bedrohte sie mit einem Messer. Anschließend wurde die 66-Jährige gefesselt und geknebelt. Danach suchte ein Täter in der Villa nach Wertgegenständen. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch nicht bekannt.
Die Täter fuhren dann aber mit der gefesselten und geknebelten Frau in ihrem "VW Passat" durch Berlin und hoben mit ihrer EC-Karte Geld ab. Schließlich brachten sie ihr Opfer in eine möglicherweise vorher ausgesuchte Laube in der Kolonie "Amalienhof" in Staaken.
Nachdem die unbekannten Täter verschwunden waren, wurden Anwohner auf die Hilferufe der Frau aufmerksam. Die alarmierte Polizei befreite die Frau, die bei dem überfall leichte Verletzungen erlitten hatte.
Die Täter sind 20 bis 40 Jahre alt, beide etwa 1 Meter 72 groß, kräftig und muskulös und sind offensichtlich nicht deutscher Herkunft, sondern stammen möglicherweise aus Osteuropa.
Die Polizei fragt:
  • Wer hat gestern in der Zeit von etwa 17 Uhr bis 20 Uhr 30 an der Uferpromenade in Kladow verdächtige Beobachtungen gemacht?
  • Wer kann Hinweise auf das entwendete Fahrzeug geben?
Hinweise, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden können, nimmt die 7. Mordkommission in der Keithstr. 30 in Tiergarten unter der Rufnummer 030/4664 - 327174 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Quelle: Pressedienst Polizei Berlin
 

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SCHWERER RAUB IN GARTENLAUBE - POLIZEI SUCHT ZEUGEN
10.11.2003
Polizei Berlin Charlottenburg - Mit der Veröffentlichung von vier Bildern hofft die Kriminalpolizei Hinweise zur Aufklärung eines schweren Raubes auf eine 72-jährige Frau zu erhalten. Die Rentnerin bewohnt ein Haus in der "Laubenkolonie Bismarcksruh" am Spandauer Damm 162 in Charlottenburg. Am Montag, dem 13. Oktober 2003, brachen zwischen 20 Uhr und 20 Uhr 40 zwei Männer ein, fesselten die Frau und raubten ihre Wertsachen. Die Täter ließen aber ein braunes Lederetui zurück, das nicht dem Opfer gehört. Darin befanden sich eine Anstecknadel und ein Anhänger in Form eines eisernen Kreuzes. Die Bilder zeigen das Kreuz von beiden Seiten, die Anstecknadel und das Etui.

Angaben zu diesen Gegenständen gesucht - © Polizei Berlin
Größere Darstellung (neues Fenster): [Vorderseite Kreuz] [Rückseite Kreuz] [Anstecknadel] [Lederetui]

Die Täter sind vermutlich Osteuropäer. Einer ist 30 bis 35 Jahre alt, 1 Meter 80 bis 1 Meter 85 groß und sportlich, hat dunkle Haare, war dunkel gekleidet und hatte ein bunt gemustertes Tuch vor dem Gesicht. Der andere ist 20 bis 25 Jahre alt, ca. 1 Meter 65 groß und untersetzt, war dunkel gekleidet und benutzte ein dunkles Tuch.

Die Kriminalpolizei fragt:
  • Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Kolonie gesehen?
  • Wurden in der Kolonie von unbekannten Personen Erkundigungen zu Nachbarn eingeholt?
  • Wer kann Angaben zu den abgebildeten Gegenständen machen?
  • Wer kann etwas zu den beschriebenen Tätern sagen?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 2 in der Charlottenburger Chaussee 75 in Spandau unter den Rufnummern 4664 -50513, -50407 oder 50630 (Fax) sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Quelle und © der Bilder: Pressedienst Polizei Berlin
 

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SERIE VON LAUBENEINBRÜCHEN AUFGEKLÄRT
23.10.2003
Polizei Berlin Tempelhof-Schöneberg (# 1523) - Eine Serie von Laubeneinbrüchen auf dem Gelände entlang des Priesterwegs in Schöneberg hat die Polizei jetzt aufgeklärt. Eine Zeugin hatte von ihrer Laube aus am 17. Oktober gegen 19 Uhr drei Tatverdächtige über einen Zaun steigen sehen und die Polizei alarmiert. Die Beamten nahmen noch in der Nähe des Tatortes einen 26-Jährigen und seine 27-jährige Freundin, beide aus Tschechien, und einen 30-jährigen Polen fest. Bei den sich anschließenden Ermittlungen konnten Beamte des Polizeiabschnitts 42 bisher zehn Laubeneinbrüche auf dem Gelände am Priesterweg, die seit September begangen worden waren, zuordnen.
Haupttäter ist der 26-Jährige, der auch die meisten Taten einräumte. Da in den Lauben auch teilweise übernachtet wurde, fand die Polizei eine Menge Spuren, u.a. Fingerabdrücke, Zigarettenkippen und Blutspuren, die von Verletzungen beim Einbrechen herrührten. Die Festgenommenen gaben an, das Laubengelände durch Fahrten mit der S-Bahn zunächst ausgespäht zu haben. Sie stahlen alkoholische Getränke, Elektrogeräte und Lebensmittel. Der 26-Jährige wurde einem Richter vorgeführt und erhielt Haftbefehl, die beiden anderen wurden wegen geringer Tatbeteiligung nach Abschluss der Maßnahmen entlassen.
Mit Beginn der dunklen Jahreszeit ist mit einer Häufung von Laubeneinbrüchen zu rechnen. Die Kriminalpolizei rät, Türen und Fenster mit Sicherungseinrichtungen zu versehen, wie sie auch vom Kriminalpolizeilichen Beratungsladen in der Otto-Braun-Straße 27 in Mitte, Telefon 4664 334999, empfohlen werden. Ferner sollten keine wertvollen Elektrogeräte in der Laube gelassen und Satelliten-Antennen, die darauf hindeuten, abmontiert werden. Gelagerte Lebensmittel bieten für Einbrecher einen Anreiz, es sich in der Laube gemütlich zu machen.
Quelle: Pressedienst Polizei Berlin
 

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LAUBENPIEPER WOLLTE LÖSCHEN
- SCHWERE BRANDVERLETZUNGEN
27.08.2003
Polizei Berlin Treptow-Köpenick (# 1229) - Starke Rauchentwicklung in seiner Laube in einer Kleingartenanlage am Krugauer Steig in Schmöckwitz weckte gestern Nachmittag gegen 15 Uhr 30 einen 49-Jährigen aus Prenzlauer Berg.
Er versuchte den Brand, dessen Ursache bislang unklar ist, selbst zu löschen. Hierbei erlitt er schwere Verbrennungen. Obwohl ihm Nachbarn zu Hilfe eilten, brannte die 60 Quadratmeter große Laube bis auf das Fundament nieder.
Durch die starke Hitzeentwicklung wurden umliegende Lauben in Mitleidenschaft gezogen. Ein 59-Jähriger aus Schönefeld hielt seine Laube mit einem Gartenschlauch nass und verhinderte so ein Übergreifen der Flammen. Die Feuerwehr löschte den Brand schließlich.
Im Krankenhaus zeigte sich, dass 35 Prozent der Haut des 49-Jährigen verbrannt sind. Ärzte versetzten ihn in ein künstliches Koma.
Quelle: Pressedienst Polizei Berlin
 

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90 JAHRE KLEINGARTENANLAGE "ALTE BAUMSCHULE"
14.08.2003
Pankow-Niederschönhausen - Die Kleingärtner des Vereins "Alte Baumschule" in der Hermann-Hesse-Straße begehen am Freitag, den 15.08.2003, den 90. Gründungsjahrestag ihrer Anlage. Dieses Jubiläum wird über das ganze Wochenende gefeiert.
Am Sonnabend gibt es von 09:00 bis 13:00 Uhr eine Ausstellung historischer Gartengeräte, eine Pflanzenbörse und natürlich Gartenfachberatung. Am Nachmittag wird zum Kinderfest und am Abend zur Disko mit irischer Folkmusik geladen.
Am Sonntag gibt es ab 09:00 Uhr einen großen Trödelbasar.
 

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BRAND IN LAUBE
11.07.2003
Polizei Berlin Treptow - Der Ruf: "Feuer! Feuer!" weckte einen 15-Jährigen heute früh gegen 2 Uhr (11.07.2003) in einer Kleingarten-Anlage am Ligusterweg in Treptow. Er alarmierte die Feuerwehr. Wie sich zeigte, war ein 49-Jähriger aus Friedrichshain in seiner Laube vor dem Fernseher eingeschlafen. Er erwachte und bemerkte den sich bildenden Rauch: Sein Fernseher stand in Flammen. Der Mann ergriff die Flucht. Rettungssanitäter versorgten ihn, stellten eine leichte Rauchvergiftung sowie Brandverletzungen an den Oberarmen fest. Die Polizei geht von einem technischen Defekt des Fernsehgerätes aus. Die Laube brannte vollständig nieder.
Quelle: Pressedienst Polizei Berlin
 

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KLEINGARTENENTWICKLUNGSPLAN SICHERT RUND 80 PROZENT DER BERLINER KLEINGÄRTEN
24.06.2003
Aus der Sitzung des Senats am 24. Juni 2003:
Der Senat hat den von Stadtentwicklungssenator Peter Strieder vorgelegten Kleingartenentwicklungsplan zur Kenntnis genommen. Mit diesem ersten Kleingartenentwicklungsplan für Berlin werden Aussagen zur Bestandssicherheit aller Kleingartenanlagen, die dem Bundeskleingartengesetz unterliegen, getroffen. Die Vorlage wird dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme unterbreitet.
Für landeseigene Kleingartenflächen, die im Flächennutzungsplan (FNP) Berlin für andere Nutzungen vorgesehen sind, hatte das Abgeordnetenhaus 1994 eine Schutzfrist von zehn Jahren eingeräumt. Ausgenommen davon waren Flächen, die für Projekte der sozialen, technischen und verkehrlichen Infrastruktur vorgesehen sind.
Die ursprünglich prognostizierte Entwicklung Berlins ist jedoch nicht in dem erwarteten Umfang eingetreten. Das Angebot an verfügbaren Flächen übersteigt derzeit den Bedarf an Flächen für die Neuansiedlung von Handel und Gewerbe sowie für den Wohnungsbau und Maßnahmen der Infrastruktur. Der Druck auf kleingärtnerisch genutzte Flächen, die im FNP für eine andere Nutzung vorgesehen sind, hat sich daher rein quantitativ erheblich verringert.
Der nun vorliegende Kleingartenentwicklungsplan trägt dieser veränderten Situation Rechnung. Demnach sind 64 % der Berliner Kleingartenfläche bereits dauerhaft gesichert. Weitere 15 % der Berliner Kleingartenflächen sind im FNP als Grünflächen dargestellt und gelten somit ebenfalls als sicher.
Die nochmalige Überprüfung des Senatsbeschlusses zur Schutzfristverlängerung vom Oktober 2001 hat ergeben, dass für 18 ha Kleingartenfläche, für die keine Schutzfristverlängerung vorgesehen war, nunmehr eine Schutzfrist bis 2010 oder 2014 eingeräumt werden kann. Für 36 ha Kleingartenfläche, die für Projekte der sozialen, verkehrlichen und technischen Infrastruktur in Anspruch genommen werden sollen, kann erstmals eine Schutzfrist eingeräumt werden. Damit gilt für insgesamt 274 ha Kleingartenfläche (8 %) eine Schutzfrist bis zum Jahr 2010 bzw. 2014.
Lediglich für 25 ha (1 %) läuft die Schutzfrist im Jahr 2004 aus. Für 4 % der kleingärtnerisch genutzten Flächen besteht keine Schutzfrist, da sie kurzfristig für verkehrliche, technische oder soziale Projekte in Anspruch genommen werden sollen bzw. die Anlagen auf eigenen Wunsch in Wohngebiete umgewandelt werden sollen. Bei den restlichen 8 % handelt es sich um private kleingärtnerisch genutzte Flächen, die im FNP in als Bauflächen dargestellten Gebieten liegen, für die der Senat keine Schutzfristen verhängen kann.

Quelle: Pressemitteilung der Senatsverwaltung Stadt/Um

 

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TAG DER OFFENEN TÜR BEIM PFLANZENSCHUTZAMT
20.05.2003
Schauen, sich informieren und kranke Zimmerpflanzen untersuchen lassen können Sie beim Tag der offenen Tür im Pflanzenschutzamt Berlin am Sonnabend dem 24.05.2003 von 11 bis 17 Uhr. Anläßlich seines 50jährigen Bestehens öffnet das Amt seine Labors, zeigt seine Versuchsfelder, informiert über die Wirkung von Pflanzenschutzmitteln und vieles mehr. Der Eintritt ist frei.
Pflanzenschutzamt Berlin, Mohriner Allee 137, Berlin-Neukölln
 

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SCHUTZ VOR GEFLÜGELPEST: HALTUNG VON GEFLÜGEL IST BEZIRKLICHEN VETERINÄRÄMTERN ANZUZEIGEN
23.04.2003
Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:
Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft hat wegen der grassierenden Geflügelpest in den Niederlanden eine Eil-Verordnung erlassen. Diese Eil-Verordnung dient dem Schutz vor der Verschleppung der Klassischen Geflügelpest. Sie trat gestern in Kraft.
Neu ist, dass jetzt die Haltung von Enten und Gänsen dem Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt im Bezirk als zuständiger Behörde anzuzeigen ist. Anzugeben sind Name und Anschrift des Halters sowie die Anzahl der im Jahresdurchschnitt gehaltenen Tiere, ihrer Nutzungsart und der Standort.
Die Anzeige der Haltung von Hühnern - einschließlich Perl- und Truthühner - ist bereits in der Viehverkehrsverordnung geregelt.
Treten in einem Geflügel-Bestand innerhalb von 24 Stunden Verluste von mehr als zwei Prozent der Tiere auf oder kommt es zu einer erheblichen Veränderung der Legeleistung oder der Gewichtszunahme, so ist der Tierhalter nach der Eil-Verordnung verpflichtet, eine Untersuchung nach näherer Anweisung der zuständigen Behörde durchführen zu lassen.
 

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"FRÜHLING NACH OBERSCHÖNEWEIDE"
PFLANZ- UND PUTZAKTION VOM 7. BIS 10. APRIL 2003
04.04.2003
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilt mit:
Unter dem Motto "Frühling nach Oberschöneweide" lädt das Quartiersmanagement Oberschöneweide in Kooperation mit dem bezirklichen Amt für Umwelt und Natur vom 7. - bis 10. April 2003 alle Bewohner von Oberschöneweide sowie Schulen, Vereine, Firmen und Freunde des Stadtteils zu einer großen Pflanz- und Putzaktion im Stadtteil ein. Über 1500 Stiefmütterchen, Narzissen, Hyazinten und andere Frühlingsblüher sowie ca. 150 Stauden warten darauf, in Oberschöneweide in die Erde zu kommen.
"Frühling nach Oberschöneweide" hat fünf Schauplätze: auf dem Kranbahnpark (Wilhelminenhofstr. 80/81 - vis-a-vis Einmündung Firlstraße), dem Waldspielplatz an der Wuhlheide wird gepflanzt. An dem Durchgangsgrundstück Siemensstr. 23-26/ Wilhelminenhofstr. 7 und auf dem Spielplatz Plönzeile 15 stehen ein Frühlingsputz und Reinigungsarbeiten an und auf dem Spielplatz Deulstraße werden Spielfiguren repariert.
Das Quartiersmanagement und das Amt für Umwelt und Natur sorgen für ausreichend Pflanzen, Geräte und Reinigungsmittel. Eigene Gartenwerkzeuge wie Harken, Spaten, Gießkannen, und Arbeitshandschuhe können gerne mitgebracht werden. Für das leibliche Wohl der hoffentlich vielen fleißigen Helfer gibt es einen kleinen Imbiss.

Und hier soll`s passieren:

Montag, 7. April 2003, 10.30 Uhr - 12.00 Uhr
Bepflanzung des Kranbahnparks - Wilhelminenhofstr. 80/81
Die Bepflanzung des Kranbahnparks bildet den Auftakt der Aktion. Der auf einer Industriebrache inmitten der ehemaligen "Elektrostadt" angelegte Kranbahnpark ist zwei Jahre nach seiner Eröffnung für die Bewohner zu wenig attraktiv. Eine farbenfrohe Bepflanzung für den Frühling und Sommer soll daher nicht nur Bienen und Schmetterlinge anlocken. Ihre Unterstützung bei der Pflanzaktion haben hier bereits zugesagt: Triathlon, BIZO, Linus-Pauling-Oberschule, Isaac-Newton-Oberschule, Grundschule an der Wuhlheide, Kita Otto-Krüger-Zeile, Kulturwerk, Jugendschiff

Dienstag, 8. April 2003, 14.00 Uhr - 15.00 Uhr
Bepflanzung des Waldspielplatzes in der Wuhlheide
Treff: "Drachen" am Waldeingang Straße An der Wuhlheide vis-a-vis Einmündung Firlstraße
Als der Waldspielplatz im Dezember 2002 offiziell eröffnet wurde, war eine Bepflanzung nicht möglich. Dies soll nun nachgeholt werden. Die bereits bestehende, den Spielplatz begrenzen-de Benjeshecke (aus Baumund Heckenschnitt bestehend) wird mit Sträuchern wie z.B. Brombeere und Wildrose bepflanzt. Hier wirken u.a. mit: Jugendliche des Freiwilligen Sozialen Trainingsjahres, Schulstation "Firlefanz" der Grundschule an der Wuhlheide, Edison-Grundschule, Kita Griechische Allee, OGB der Edison-Grundschule

Mittwoch, 9. April 2003, 16.30 Uhr - 18.00 Uhr
Frühjahrsputz am Durchgangsgrundstücks zwischen der Siemensstr. 23-26 und der Wilhelminenhofstr. 7
Das Grundstück Siemenstraße/Wilhelminenhofstraßezurzeit verschmutzt und tristwird von vielen Einwohnern als Durchgang benutzt. Aufgrund der Straßenbaustelle an der Edisonstraße kann die Bepflanzung am Durchgang Siemensstraße derzeit leider nicht durchgeführt werden. Stattdessen machen wir einen Frühjahrsputz am Hochbeet entlang der ehemaligen Kaufhalle und hinter der Kaufhalle bis zur Wilhelminenhofstraße. Das Hochbeet wird anschließend bepflanzt. Als Helfer angekündigt sind bereits: Freiwillige Feuerwehr Oberschöneweide, Kindertreff "Check In"

Donnerstag, 10. April 2003, 10.30 Uhr - 12.00 Uhr
Reinigung der Labyrinthplatten auf dem "Harry-Potter-Spielplatz", Plönzeile 15
Der Spielplatz mit seinem von Schulkindern mit Harry-Potter-Motiven gestalteten Labyrinth ist erst rund ein Jahr alt. Bereits vor seiner Eröffnung mussten die Labyrinthplatten von Schmierereien befreit werden. Leider wurden die Platten schon wieder von ganz besonders "mutigen" Unbekannten bekrakelt. Wir starten nun erneut eine Reinigungsaktion, da wir die Hoffnung auf einen sauberen Spielplatz nicht aufgeben! Mitwirkende: Grundschule an der Wuhlheide, Kulturwerk, Volkshochschule

Reparaturen auf dem Spielplatz "Schöne Weide" in der Deulstraße
Die Künstlerin Christine Gersch repariert - ebenfalls im Rahmen der Aktionswoche - beschädigte Spielfiguren auf dem Platz. Es handelt sich um Figuren, die von Kindern aus Oberschöneweide unter Anleitung der Künstlerin entworfen wurden.

Weitere Informationen zur Aktion "Frühling nach Oberschöneweide" beim Quartiersmanagement: Tel. 53 01 24 30

 

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68. INTERNATIONALE GRÜNE WOCHE
11.01.2003
IGW In diesem Jahr öffnet die 68. Internationale Grüne Woche vom 17. bis zum 26. Januar 2003 ihre Pforten. Öffnungszeiten täglich von 09 bis 18 Uhr, am 24. Januar (Langer Freitag) bis 21 Uhr. Fachbesuchertag ist am 17.01.2003 von 09 bis 13 Uhr, danach ist für den allgemeinen Publikumsverkehr geöffnet.
Trotz der großen Anzahl der Parkplätze sind diese nicht unbegrenzt vorhanden, denn auch die Anzahl der Besucher ist immer sehr groß. Benutzen Sie deshalb bitte bevorzugt Bus und Bahn.

Die Eingänge befinden sich an der Jafféstraße (südlicher Haupteingang, Halle 1, am S-Bhf. Eichkamp), am Messedamm (Hallen 7 und 14) und an der Masurenallee (durch  das ICC gehen, Halle 19).

Die Kleingärtner präsentieren sich wieder in der Halle 9a. Wußten Sie übrigens, daß es die Kleingärtner waren, die nach dem 2. Weltkrieg diese wichtige Messe wieder zum Leben erweckten? Nach Jahren des Krieges, des Hungers und der Zerstörung organisierte der Zentralverband der Kleingärtner, Siedler und bodennutzenden Grundbesitzer mit unglaublicher Zivilcourage im Spätsommer 1948 die "Grüne Woche". 59 Aussteller zeigten während der Berliner Blockade den Besuchern Riesenexemplare von Kastengurken, Kohlrabi, Kopfkohl und fast zentnerschwere Kürbisse.

Eintrittspreise:
Tageskarte
11,00 EUR
Gruppenkarte (ab 20 Personen)
9,00 EUR
Fachbesucherkarte (Fachbesucher-Vormittag 17.01.2003 09 - 13 Uhr,
danach auch allgemeines Publikum)
16,00 EUR
Tageskarte ermäßigt  
Schüler/Studenten
6,00 EUR
Schülergruppe/Klasse (pro Person)
4,00 EUR
Familientage pro Person
(Freitag 17.1. ab 13h und Freitag 24.1. "Langer Abend" 09 - 21 Uhr)
6,00 EUR
Happy Hour Karte (täglich ab 15 Uhr)
6,00 EUR
Dauerkarte
32,00 EUR

Katalogbestellung:
Verlag Thomas Neureuter GmbH, Süskindstr. 4, D-81929 München, Telefon 089/993091-0, Fax 089/937896, E-Mail bitte hier klicken.
Katalogpreis 8,00 EUR zzgl. Versandkosten. Ab 14.01.2003 liegt der neue Katalog vor.

Hotelreservierung + Berlin-Informationen:
Berlin Tourismus Marketing GmbH, Reservierungs-Abteilung, Am Karlsbad 11, D-10785 Berlin, Telefon 030/250025, Fax 030/25002424.

Skizze der Anfahrtmöglichkeiten zum MessegeländeAnfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
S-Bahn S5, S75 bis zum Bahnhof Eichkamp/Messe Süd;
S-Bahn S3, S7, S9 bis zum Bahnhof Westkreuz;
S-Bahn S4, S45, S46 bis zum Bahnhof Witzleben;
U-Bahn U2 bis zu den Bahnhöfen Kaiserdamm oder Theodor-Heuss-Platz;
Bus 104, 139, 149, 219, X21, X34, X49.

Anfahrt per Auto:
Von der A10 (Berliner Ring) auf die A100, A111 oder A115 bis Autobahndreieck Funkturm, Abfahrt Messedamm. Nutzen Sie die Parkplätze am Olympia-Stadion. Von dort fährt ein kostenloser Shuttle-Service direkt zum Haupteingang Süd des Messegeländes. Oder nutzen Sie einen P+R-Parkplatz am Rande Berlins und nutzen Sie die S-Bahn.

Verlängerte Öffnungszeiten am 24. Januar
Es gibt erneut einen "Langen Freitag" auf der Grünen Woche. Die Leistungsschau der Land- und Ernährungswirtschaft wird am 24. Januar mit verlängerten Öffnungszeiten und einem speziellen Abendprogramm in vielen Hallen aufwarten. Dann ist die Grüne Woche am kostengünstigen Familientag für sechs Euro von 9 bis 21 Uhr geöffnet.

Weitere Infos finden Sie unter www.gruenewoche.de.

Lageplan Messegelände

Neuer Haupteingang Süd zur Grünen Woche 2003
Auch äußerlich erfährt in diesem Jahr das Erscheinungsbild der Grünen Woche eine wesentliche Aufwertung. Der neue Haupteingang Süd des Berliner Messegeländes überragt den Ausstellungsbereich als repräsentatives Eingangsgebäude mit einer Gesamthöhe von 21 Metern. Erstmals steht dieser imposante halbkreisförmige Bau mit 24 Kassen, Informations- und Registrierungscountern, Messeshops, Bistros und Garderoben sowie der 10.000 m² große Vorplatz zur Grünen Woche 2003 zur Verfügung. Das multifunktional nutzbare Eingangsgebäude ist vom S-Bahnhof Messe Süd auf direktem Weg zu erreichen. Für Busse und Taxen wurden Vorfahrtsebenen eingerichtet.

Kleingarten im Frühling
Der Landesverband der Berliner Gartenfreunde e.V. verwandelt in Halle 9a rund 800 Quadratmeter Ausstellungsfläche in eine frühlingshafte Gartenlandschaft. Hier demonstrieren die Kleingärtner ihre eigenständige Lebens- und Freizeitkultur. Zu sehen sind Nutzpflanzen für den Küchentisch mit einem reichhaltigen Angebot an neuen und alten Gemüsesorten, die in allen vier Jahreszeiten geerntet oder verarbeitet werden können, aber auch Blumen, Zier- und Obstgehölze. Zur ökologischen Vielfalt in einem Garten trägt besonders das Element Wasser bei. Deshalb werden in die Ausstellung auch ein Feuchtbiotop, ein kleiner Teich sowie ein Brunnen integriert. Ein weiterer Schwerpunkt ist der sparsame Umgang mit Wasser und Lösungen zum Thema "Abwasser". Gezeigt werden darüber hinaus Gartenzubehör und Gartengeräte sowie Hilfsmittel für Behinderte.
Verschiedene Gartenfachberater aus Berlin demonstrieren täglich um 11 Uhr den fachgerechten Obstbaumschnitt. Mit dem richtigen Schnitt lässt sich nämlich das Ernteergebnis beträchtlich steigern. Die Früchte werden dann größer und besitzen eine bessere Qualität. Jeden Tag nehmen sich die Experten einen anderen Obstbaum vor: Sauer- und Süßkirsche, Birne, Apfel, Pflaume und Quitte. Mit dem neu Erlernten kann es dann gleich in den eigenen Garten gehen, denn zwischen Januar und März ist die beste Zeit, um Obstgehölze im Garten zu schneiden - allerdings nicht bei Temperaturen unter minus 5 Grad Celsius. In Halle 9a stehen darüber hinaus viele Experten wie Landesgartenfachberater, Mitarbeiter der Gartenarbeitsschulen und des Pflanzenschutzamtes Berlin bereit, um Auskunft und Anregungen zu geben. Zusätzlich bietet die Humboldt-Universität einen besonderen Service an: Grüne-Woche-Besucher können Bodenproben mitbringen, die an Ort und Stelle auf einige wichtige Faktoren der Bodengüte untersucht werden.

Nur ein guter Boden bringt üppiges Wachstum
Wer weiß schon genau, was sein Gartenboden an Inhaltsstoffen enthält. Dabei ist gerade dieses Wissen für das Gedeihen der Pflanzen von großer Bedeutung. Oft sind fehlende Nährstoffe oder ein Missverhältnis zwischen den einzelnen Komponenten bzw. Überdüngung der Grund für mangelndes Pflanzenwachstum. In der Halle der Kleingärtner (Halle 9a) gibt es daher ein ganz besonderes Serviceangebot, um hier Abhilfe zu schaffen. Die Berliner Gartenarbeitsschulen und die Initiative Umweltanalytik e.V. (IUA e.V.) laden alle Grüne-Woche-Besucher zu einem kostenlosen Schnelltest ein. Mit Unterstützung des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde betreiben sie ein kleines Testlabor. Für die Analyse benötigen die Mitarbeiter eine Bodenprobe von etwa 500 Gramm.
Zwei Varianten sind möglich: 1. Die Entnahme aus einer Probestelle mit der Angabe, welche Bepflanzung dort für das kommende Jahr geplant ist. 2. Eine Mischprobe aus fünf Entnahmen, d.h., jeweils von allen vier Ecken und einmal aus der Mitte des betreffenden Feldes. Die Ergebnisse des Schnelltests liegen nach ungefähr zwei Stunden abholbereit am Stand der Gartenfreunde vor. Wenn man die Hinweise beachtet und bei möglichem Nährstoffmangel Abhilfe schafft, steht einem großen Ernteerfolg im Jahr 2003 nichts mehr im Wege.

Zeichnungen und Fachartikel © Messe Berlin GmbH, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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