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Polizeiberichte München

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POL-M: REITERSTREIFEN IN KLEINGARTENANLAGEN
01.12.2003
Polizei Bayern München - Reiterstreifen jetzt auch im Münchner Westfriedhof und in mehreren Kleingartenanlagen.
Jetzt beginnt die "Staade Zeit", nicht für alle und erst recht nicht für die Reiterstaffel des Polizeipräsidiums München, denn es gibt viel zu tun. Bilden im Sommer die Isarauen, Freizeitareale und der Englische Garten einen Streifenschwerpunkt, so verlagert er sich in der kalten Jahreszeit statt Badeseen auf Friedhöfe und Kleingartenanlagen.
Am Dienstag, den 02.12.2003, um 10.30 Uhr, startet nun zum erstenmal eine Reiterstreife im Münchner Westfriedhof, der ab sofort zum festen Streifengebiete der Münchner Polizeireiterstaffel zählen wird. Damit macht man sich die guten Erfahrungen im Münchner Waldfriedhof zu Nutze.
Der Waldfriedhof wird nun schon seit knapp 3 Jahren mit großem Erfolg bestreift. Mit Sorge beobachtete man damals die stetig ansteigenden Deliktszahlen in diesem Bereich; Taten wie Raubüberfälle, Handtaschendiebstähle und Diebstähle von Grabschmuck fielen besonders ins Gewicht. Nach anfänglichen Bedenken, die Pferde könnten größeren Flurschaden anrichten, probierte man es einfach aus. Innerhalb kürzester Zeit registrierte die zuständige Polizeiinspektion 33 nur mehr halb so viele Straftaten wie in der "pferdefreien" Zeit. Diese Tendenz hält bis zum heutigen Tag an und der Flurschaden - blieb aus. Der Waldriedhof ist sicherer geworden! Auf was lässt sich dieser Erfolg nun zurückführen? Abgesehen von der weithin sichtbaren Polizeipräsenz, entgeht den Polizeireitern durch ihre gute Sicht von oben fast nichts - ein Grabstein, ein Gebüsch oder ein Baum bietet so kaum mehr "Schutz" vor dem Blick der Beamten, das Entdeckungsrisiko ist zu groß geworden. Aber meist hält schon das Hufgetrappel oder die Gewissheit leicht entdeckt zu werden, so manchen Täter ab.
Diesen enormen Vorteil will man sich nun auch in einigen Münchner Kleingartenanlagen zu Nutze machen und unliebsamen Zeitgenossen das Spiel verderben. Gerade Kleingartenanlagen waren in der Vergangenheit oftmals Ziel von Langfingern. In der "staaden Zeit" hatten sie ein leichtes Spiel, ungestört Gartenhäuschen aufzubrechen und manchmal sogar noch Zeit sich bei der Suche nach Brauchbarem ein paar Tage lang dort "einzuquartieren". Damit wird wohl jetzt Schluss sein. Zu Pferd ist es ein Leichtes über Zaun und Hecke zu schauen und Auffälliges festzustellen. Es bleibt nicht aus, dass sich das wie ein Lauffeuer herumspricht. Mehrere Münchner Kleingartenvereine haben schon bei der Polizeiinspektion Reiterstaffel nachgefragt, ob auch ihre Anlagen in das Streifengebiet aufgenommen werden können.
Quelle: Pressedienst Polizei Bayern
 

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POL-M: GARTENHAUSAUFBRÜCHE MIT HILFE VON DNA-SPUR GEKLÄRT
06.11.2003
Polizei Bayern München - Berg am Laim - In der Nacht vom 11.03. auf 12.03.2003 kam es in der Kleingartenanlage in der Echardinger Straße zu insgesamt neun Einbruchdiebstählen in Gartenhäuser. Dabei erbeuteten der bzw. die zunächst unbekannten Täter Bekleidung, Lebensmittel, Werkzeug sowie Schlafsäcke im Wert von ca. 900 Euro. Außerdem wurde ein Schaden in Höhe von ca. 1.400 Euro angerichtet. An den Tatorten konnten DNA-Spuren gesichert werden. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.
Nach Auswertung der gesicherten Spuren konnte nun ein 31-jähriger rumänischer Arbeitsloser als Täter identifiziert werden. Wie weiter ermittelt wurde, ist der Rumäne in Deutschland ohne festen Wohnsitz. Seinen Lebensunterhalt bestritt er aus eben solchen Einbrüchen. Die Ermittlungen nach seinem derzeitigen Wohnsitz sind bislang ergebnislos verlaufen; es kann dennoch davon ausgegangen werden, dass er sich noch im Bundesgebiet aufhält. Ein von ihm beantragter Asylantrag ist bereits abgelehnt worden.
Polizeipräsidium München
Quelle: Pressedienst Polizei Bayern
 

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POL-M: 29 GARTENHAUSEINBRÜCHE GEKLÄRT
05.11.2003
Polizei Bayern München - 29 Gartenhauseinbrüche aus dem Jahre 1999 wurden mit Hilfe von DNA-Spuren geklärt.
In der Zeit vom 12.02.1999 bis 14.02.1999 kam es in der Kleingartenanlage an der Siegenburger Straße zu einer Einbruchsserie in Gartenhäuser. Dabei wurden von den zunächst unbekannten Tätern 20 Gartenhäuser aufgebrochen und Bargeld, Werkzeug, Getränke und Nahrungsmittel im Gesamtwert von 4.000 Euro entwendet. Der angerichtete Sachschaden belief sich auf rund 7.000 Euro.
Die polizeilichen Ermittlungen verliefen zunächst ergebnislos. Allerdings konnte am Tatort eine DNA-Spur gesichert werden, die nun mit DNA-Gutachten einem 41-jährigen Polen zugeordnet werden konnte. Der arbeitslose Mann war am 13.07.2003 bei einem Kellereinbrauch auf frischer Tat festgenommen und anschließend DNA-behandelt worden.
Zwischen dem 02.03.1999 und 03.03.1999 kam es auch in der Kleingartenanlage Isartalstraße zu weiteren Einbrüchen in vier Gartenhäuser. Auch an diesem Tatort konnte eine DNA-Spur gesichert werden, die nun ebenfalls dem verhafteten Polen zugeordnet werden konnte.
Zusätzlich konnte dem Mann ebenfalls mittels DNA-Gutachten ein Einbruch in eine Tankstelle aus dem Jahre 1998 zugeordnet werden. Der Pole wollte sich zu den Einbrüchen bislang nicht äußern.
Bei dem 41-Jährigen handelt es sich um einen Täter, der seinen Lebensunterhalt ausschließlich durch Straftaten finanziert. Seine Aufenthalte in Deutschland hat er bislang nur dazu genützt, sich vorwiegend bei Einbrüchen in Kleingartenanlagen sowie Kellern zu bedienen.
Polizeipräsidium München
Quelle: Pressedienst Polizei Bayern
Anmerkung der Redaktion: Was lange währt wird gut. Herzliche Gratulation der Münchener Polizei für diesen Erfolg.

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